Glaser-Innung Schleswig-Holstein

Neue Trends und Tipps kennengelernt

Innungsversammlung der Glaser-Innung Schleswig-Holstein am 04.11.2022

Landesinnungsmeister Michael Schulze strahlte über die großartige Teilnahme. Blieben in der Vergangenheit mal vereinzelt Plätze frei, wurde auf der diesjährigen Herbstinnungs-versammlung großzügig „angebaut“. Und das Kommen hat sich mehr als gelohnt, aktuelle Zahlen aus der Unternehmensanalyse für das Glaserhandwerk von Perfakta – Handwerk in Zahlen e.V., Vorstellung der neuen Duschbeschläge 180º und Schiebetürsysteme sowie Tipps für ein erfolgreiches Forderungsmanagement im Handwerk.  Natürlich durften aktuelle Informationen vom Landesinnungsmeister und der Geschäftsführung nicht fehlen.

Als neues Innungsmitglied begrüßte LIM Schulze die Glaserei Wozny, Inh. Lars Petersen, aus Flensburg. Glasermeister Andreas Welzel hat die Sachverständigenprüfung erfolgreich abgelegt und wird als neuer Sachverständiger bei der Handwerkskammer Lübeck vereidigt.

Die Freisprechungsfeier und die Einschreibungsfeier waren gelungene Veranstaltungen und eine gute Werbung für das Handwerk.

Einen aktuellen Sachstand gab LIM Schulze zum geplanten „Trave-Campus“ der Handwerkskammer Lübeck. Laut Beschluss der Vollversammlung soll aktuell die kleine Lösung umgesetzt werden. Parallel wird weiterhin versucht, die große Lösung umzusetzen.

Eine Task-Force aus Vertretern der Handwerkskammer, des Landes Schleswig-Holstein und des Bundes wollen Finanzierungsmöglichkeiten erörtern.

Das Glaserhandwerk hat eine Nationalmannschaft, die an den Euro-Skills oder World-Skills teilnehmen.  Im Jahr 2023 finden die Euro-Skills (Europameisterschaften im Handwerk) in Danzig statt. Im Rahmen der Glasstec fand auf Bundesebene der Ausscheidungswettkampf statt, um die Teilnehmer für Euro-Skills zu ermitteln. Der ehemalige Landessieger Maximilian Kröger, Glaserei Nowitzki, hat sich in einem engen Wettbewerb für die Nationalmannschaft qualifiziert. Oliver Pries, Glaserei Pries, belegte in dem Ausscheidungswettbewerb den Platz 2. Beide Teilnehmer lagen nur einen Punkt auseinander. Sollte Herr Krüger ausfallen, wird Herr Pries nachrücken.

Geschäftsführer Carsten Bruhn informierte, dass die Juristin der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein, Frau Yvonne Sottong, seit Juli aus dem Mutterschutz zurückgekehrt ist und dass an der diesjährigen Ferienspaß-Aktion 14 Jugendliche teilnahmen.

Die Inflationsausgleichspauschale in Höhe von 3.000,00 Euro ist vom Bundestag beschlossen worden. Die Inflationsausgleichsprämie kann von Oktober 2022 bis Dezember 2024 steuer- und abgabenfrei (auch in mehreren Zahlungen) freiwillig an die Mitarbeitenden ausgezahlt werden. Sie muss zusätzlich zum regulären Arbeitslohn gezahlt werden und darf z.B. keine anstehenden Sonderzahlungen ersetzen.

GF Carsten Bruhn und Vorstandsmitglied Robin Burmeister stellten den Meisterclub SH vor. Beim Meisterclub SH geht es darum junge Handwerksmeister und Betriebsinhaber untereinander zu vernetzen sowie auf eine Unternehmensnachfolge vorzubereiten.

Glasermeister Klaus Manske erhielt den Goldenen Meisterbrief der Handwerkskammer Lübeck.

Aus den Reihen der Glaser-Innung verabschiedete LIM Schulze die langjährige Abteilungsleiterin der Landesberufsschule des Glaserhandwerks Frau Dagmar Worbs. 

Frau Worbs bedankt sich für die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Lobend erwähnt sie den guten Zusammenhalt der Glaser-Innung sowie die engagierte ehrenamtliche Tätigkeit des Landesinnungsmeisters, des Vorstandes und der Geschäftsführung. Herr Dr. Martin Strietzke stellt sich den Mitgliedern als Nachfolger von Frau Worbs vor.

Die nächste Innungsversammlung findet am Freitag, dem 31.03.2023, 16.00 Uhr, Hotel Prisma, Neumünster, statt.

Bildergalerie "Innungsversammlung am 04.11.2022"


Qualifikation Euro Skills

Erfahrungsbericht Oliver Pries

Oliver Pries hat die Qualifikation ins Nationalteam im Rahmen der diesjährigen Glasstec um einen Punkt verpasst. Dennoch hat er eine besondere Erfahrung gemacht, an der er uns ein Stück dran teilhaben lässt.

Sein Erfahrungsbericht:
An der Qualifikation für die Euro Skills 2023 teilzunehmen zu können, hat viel Spaß gemacht. Das Team um Bundestrainer Jens Erdmann ist über die gemeinsame Zeit und gerade in den Trainings stark zusammengewachsen. Die Möglichkeit viele neue Leute aus dem Bereich Glas und ähnlichen kennen zu lernen hat die Erfahrung noch besser gemacht. Außerdem war es neu unter so einem hohen Druck zu arbeiten. So wurde man während des Wettkampfes interviewt und hatte viele Zuschauer. Dies war eine großartige Erfahrung.

Jetzt freue ich mich noch auf die weiteren Trainings mit den ersten drei Plätzen, um so Max Kröger gut vorzubereiten, die Goldmedaille in Danzig zu gewinnen. Ich bin der Ersatz, falls Max Kröger, zum Beispiel durch Krankheit, ausfallen würde.


10 neue Nachwuchskräfte

Feierliche Freisprechungsfeier in Lübeck – Travemünde

Das Glaserhandwerk Schleswig-Holstein freut sich über 10 neue Nachwuchskräfte.
„Eine kleine, aber feine Anzahl,“ so Landesinnungsmeister Michael Schulze, der sich insge-samt ein besseres Ergebnis erhofft hatte. Sechs Prüflinge haben ihr Ziel nicht erreicht.
„Dies schmälert aber nicht die guten Leistungen unserer neuen Nachwuchskräfte“, so Schul-ze weiter.

Jan Alexander Kohlhagen aus Ellerbek legte bei der diesjährigen Gesellenprüfung das beste Gesamtergebnis in Theorie und Praxis ab. Er wurde damit 1. Landessieger. Auf Platz zwei folgte Calvin Maier aus Lütau. Dritter wurde Dominik Peterßon aus Neuwittenbek.

Die freizusprechenden Auszubildenden kamen am 26.08.2022 nicht allein zur Freispre-chungsfeier der Glaser-Innung Schleswig-Holstein in der Berufsbildungsstätte Travemünde. Auch die Chefs, Familienmitglieder und Freunde*innen wollten diesem besonderen Ereignis beiwohnen.
Drei Jahre Ausbildung heißen eben auch drei gemeinsame Jahre Berufsschule und Überbe-triebliche Ausbildung mit Internatsunterbringung auf dem Priwall. Viele gemeinsame Stunden zusammen und nicht zu vergessen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben diesen Ausbildungsjahrgang geprägt – Stichwort: „Homeschooling!“.
„Als neue Fachkräfte ändert sich für Sie jetzt der Arbeitsalltag. Sie sind jetzt nicht mehr Azubi, sondern Geselle. Dies wird für den einen oder anderen zunächst eine Umstellung sein. Bauen Sie ihr heutiges Wissen stetig weiter aus. Spezialisieren Sie sich und/oder machen Sie Ihren Meister. Mit dieser Qualifikation stehen Ihnen viele Türen offen. Nutzen Sie hierfür den Meis-terkurs der Glaser-Innung Schleswig-Holstein auf den Weg dorthin,“ so Schulze abschlie-ßend.

Für Hauptgeschäftsführer Andreas Katschke, Handwerkskammer Lübeck, ist die Ausstellung der Gesellenstücke ein „kleines Highlight“! Neben Katschke sprach Jan Brügemann, Ober-meister der Glaser-Innung Schwerin, Grußworte an die neuen Fachkräfte.
Berufsschullehrer Mike Apmann gab Einblicke in die Berufsschulzeit. Ab sofort heißt es nicht mehr nach Ende des Unterrichtes: „Stühle hochstellen, Fenster schließen und das mir ja kei-ne Klagen aus dem Internat kommen!“, sondern den nächsten Schritt zu gehen.

Alle Junggesellen*in wirkten sehr stolz, glücklich und erleichtert, als sie endlich ihre Prüfungs-zeugnisse und die Abschlusszeugnisse der Berufsschule in den Händen hielten.

1. Landessieger:    Jan Alexander Kohlhagen, Betrieb: Glasermeister Joachim Schenk, Quickborn                
2. Landessieger:    Calvin Maier, Betrieb: Glasermeister Andreas Welzel, Lauenburg/Elbe
3. Landessieger:    Dominik Peterßon, Betrieb: Glasermeister Raimon Gondesen, Gettorf

Die drei Prüfungsbesten erhielten für ihre Leistungen einen Buchpreis. Für seine gute Leistung zeichnete LIM Schulze Jan Alexander Kohlhagen mit einer Stehle aus.

Victoria Karge von der Firma Glas Kausch GmbH aus Greifswald, war die Einzige, die aus Mecklenburg-Vorpommern freigesprochen wurde.

In den „wohlverdienten Ruhestand“ verabschiedete LIM Schulze von der Berufsschule Dag-mar Worbs, Joachim Ehlers und Dr. Martin Zimmermann.

Impressionen der Freisprechungsfeier vom 26.08.2022


Oliver Pries will Europameister werden

Oliver Pries hat ein Händchen für Glas. Der Landessieger 2021 hat als einziger Schleswig-Holsteiner die besondere Chance auf die Teilnahme an den EuroSkills im kommenden Jahr in Polen. „Ich habe große Lust, das Deutsche Glaserhandwerk dort zu vertreten und mein Können unter Beweis zu stellen“, sagt der 23-Jährige. EuroSkills ist ein Berufswettbewerb, bei dem sich alle zwei Jahre die Besten der Besten auf Europa-Ebene miteinander messen.Talentierte, junge Fachkräfte aus den Wirtschaftsbereichen Handwerk, Industrie und Dienstleistung dürfen 2023 in Danzig in 45 Berufen um die Goldmedaille arbeiten. Aber bevor Oliver Pries zusammen mit rund 600 anderen hochqualifizierten Fachkräften in die Hafenstadt Gdansk darf, muss er sich im September bei der glasstec 2022 qualifizieren.
Erste Hürde glasstec
Die Messe findet vom 20. bis 23. September in Düsseldorfer statt und wird vom Bundesinnungsverband des Glaserhandwerks veranstaltet. Sie gilt als Sprungbrett für junge Glasbautalente, und Oliver Pries wird sich gegen fünf weitere Glaser aus Deutschland  durchsetzen müssen, um sich das Ticket zur EuroSkills zu sichern.
Beste Voraussetzungen bringt der junge Mann aus Muxall (Kreis Plön) mit, denn mit seinen herausragenden Leistungen bei der Gesellenprüfung  2021 hat er sich ein Stipendium erarbeitet, das ihm bei der Meisterausbildung unterstützt hat. Seinen Meistertitel hat Oliver Pries in Vollzeitausbildung gemacht und ganz frisch seit Ende Juli in der Tasche.
Training im Bundesleistungszentrum
Um sich auf die Herausforderungen auf der glasstec optimal vorzubereiten, reiste der junge Meister nach Hessen ins von  WorldSkills Germany anerkannten Bundesleistungszentrum in Hadamar. An der Glasfachschule absolvierte er  zwei Trainings, in denen von erfahrenen Fachleuten Kniffe, Tipps und Tricks vermittelt wurden. „Wir haben aber auch die Grundfertigkeiten der Glasverarbeitung aufgefrischt und vertieft. Außerdem gab es von der Firma Bohle viel Wissenswertes rund um die UV-Verklebung“, schilderte Oliver Pries.
Auf der glasstec wird er eine Vitrine bauen müssen, wobei jeder einzelne Arbeitsschritt in die Bewertung einfließt. „Anders als beim Meisterstück wird nicht nur das Endprodukt bewertet. Die gesamte  Arbeitsorganisation von Erstellung der Stückliste über Schnitt, Kantenbearbeitung, Bohrung und die Gestaltungstechniken bis hin zum kollegialen Umgang fließt in die Bewertung ein. Außerdem wird der zeitliche Druck für den Wettkampf erhöht sein“, schilderte der Meister. Besonderes Augenmerk wird er trotz Zeitdrucks auf absolute Genauigkeit legen: „Präzision schon vor dem ersten Schnitt ist wichtig, vom Glaszuschnitt hängt alles ab.“
Mentales Training in Nationalmannschaft
Wenn er sich bei der glasstec für die EuroSkills qualifiziert hat, wird Oliver Pries in die Nationalmannschaft von WorldSkills Germany aufgenommen und auf die EuroSkills vorbereitet. Neben weiteren handwerklichen Trainingseinheiten in Hadamar bekommt der Schleswig-Holsteiner  dann auch besondere soft skills: „Für die EuroSkills wird es mentales Training geben und Englischvertiefung.“
Oliver Pries liebt seinen Beruf, nach dem Abitur hat er im elterlichen Betrieb der Glaserei Pries in Kiel gelernt und will die Firma in sechster Generation führen. An der Arbeit mit Glas schätzt er: „Glas verzeiht keine Fehler, man muss sehr genau arbeiten. Außerdem ist Glas ein moderner Werkstoff, der edel wirkt. Es gibt sehr viele verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten, außerdem fasziniert mich, dass es ein historischer Werkstoff ist.“
Der junge Meister Oliver Pries hat richtig Lust auf die EuroSkills, er freut sich dort auch auf das Knüpfen neuer Kontakte und will sich über den Stand des Glaserhandwerks in anderen Ländern informieren. Er fühlt sich für die glasstec von seinen Ausbildern bestens vorbereitet und meint: „Ich fahre dahin, um zu gewinnen.“


150 Jahre Glasbau Schwarz in Kiel

Am 01. Oktober 2021 feierte die Glasbau Schwarz GmbH ihr 150jähriges Firmenjubiläum. Große Feierlichkeiten fielen coronabedingt aus. Wer das Firmengebäude betritt, betritt ein hochmodernes Unternehmen. Auf der Ausstellungsfläche wird das gesamte Leistungsspektrum der Glaserei von Ganzglastüren, Wandverkleidungen aus Glas, Terrassendächer oder Insektenschutz präsentiert. Eine breite Angebotspallette wo Reparaturen und Notdienst ebenfalls dazu gehören. Und dennoch lassen sich anhand einer Bildergalerie Rückschlüsse auf die langjährige Firmengeschichte ziehen. Gründer Johannes Schwarz, der das Unternehmen am 01. Oktober 1971 vor den Toren der Stadt am Sophienblatt (heute Höhe Hauptbahnhof) gründete. Wilhelm Schwarz der 1907 das Geschäft übernimmt und während des ersten Weltkrieges von seiner Frau Käthe vertreten wurde. Wilhelm Schwarz war ebenfalls als Landesinnungsmeister seinerzeit aktiv. Mit Willi Schwarz Senior zog 1940 die dritte Generation in die Firmenleitung ein und mit Willi Schwarz Junior folgte 1971 die vierte Generation. Glasbau Schwarz hat sich stetig weiterentwickelt und Marktentwicklungen erkannt.
Am 01.02.2018 wird das Unternehmen von den langjährigen Mitarbeitern Geschäftsführer Hendrik Neumann und Prokurist Martin Müller übernommen. Mit der Übernahme folgte auch ein Wechsel an den heutigen Standort im Schlehenkamp 14 in Kiel-Elmschenhagen.  Das Unternehmen zählt derzeit 18 Mitarbeitende.

Da eine Übergabe auf der Innungsversammlung der Glaser-Innung Schleswig-Holstein terminlich nicht passte und überbrachte nun Geschäftsführer Carsten Bruhn, im Namen der Glaser-Innung Schleswig-Holstein und der Handwerkskammer Lübeck, die Glückwünsche beider Organisationen und überreichte zwei Urkunden.
Die Glaser-Innung Schleswig-Holstein wünscht dem Unternehmen und Inhabern weiterhin viel Erfolg und eine glückliche Hand für die Zukunft.


perfakta-Betriebsvergleich

Glaserhandwerk in Schleswig-Holstein

perfakta.SH e.V. | Handwerk in Zahlen stellt in Zusammenarbeit mit der Glaser-Innung Schleswig-Holstein den zwölften Betriebsvergleich für das Glaserhandwerk vor. Untersucht wurde das Wirtschaftsjahr 2020 von insgesamt 14 Handwerksbetrieben.

1. Wirtschaftlichkeit

10 der 14 untersuchten Unternehmen (71 %) konnten im Wirtschaftsjahr 2020 einen betriebswirtschaftlichen Gewinn erzielen und somit den Unternehmerlohn vollends decken. Im Gesamtdurchschnitt errechnet sich ein positives betriebswirtschaftliches Ergebnis von 6,3 % der Jahresleistung. Größter Kostenfaktor im Gesamtdurchschnitt war der Material- und Wareneinsatz (inkl. Fremdleistungen) mit 39,6 % der Betriebsleistung. Die Personalkosten lagen bei 35,9 %, die übrigen Kosten inklusive der Gewerbesteuer bei 18,2 % der Betriebsleistung.

2. Produktivität

Bezogen auf einen Beschäftigten in den untersuchten Betrieben ergibt sich eine Pro-Kopf-Leistung von rund 117.500 EUR (2017: 98.600 EUR). Betrachtet man nur den Handwerksbereich, ergibt sich nach Abzug des Fremdleistungsanteils und des Materialeinsatzes die handwerkliche Wertschöpfung pro Kopf. Diese lag im Gesamtdurchschnitt bei 111.000 EUR (2017: 100.200 EUR).

3. Kalkulation

Eine wichtige Aufgabe im Rahmen des Betriebsvergleichs ist die Ermittlung der individuellen kostendeckenden Stundenverrechnungssätze für die beteiligten Betriebe. Im Gesamtdurchschnitt wurde ein kostendeckender Zuschlagssatz von 200 % auf den Mittellohn ermittelt. Dieser Wert ergibt sich unter der Bedingung, dass ein Teil der betrieblichen Gemeinkosten durch Aufschläge auf die Fremdleistungen und den Materialeinsatz verrechnet werden. Bei einem durchschnittlichen Mittellohn von 14,72 EUR ergibt sich so ein kostendeckender Stundenverrechnungssatz von 44,10 EUR ohne MwSt. Ein betriebsindividueller Zuschlag für das unternehmerische Wagnis und den Gewinn ist noch hinzuzurechnen. Der im Durchschnitt erzielte Stundenverrechnungssatz betrug 52,70 EUR ohne MwSt. Somit ergibt sich eine Überdeckung pro Stunde von 8,60 EUR. Zu beachten ist, dass es sich hierbei um ermittelte Durchschnittswerte der Teilnehmer handelt, die nicht pauschal für jeden Betrieb zur Kalkulation herangezogen werden dürfen.

4. Finanzierung

Die Eigenkapitalquote der untersuchten Betriebe von 50,0 % im Gesamtdurchschnitt kann als gut bezeichnet werden.

Die Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital (Anlagendeckung) lag mit 241,0 % im Gesamtdurchschnitt über der Forderung der so genannten "silbernen Bilanzregel", die einen Wert von mindestens 100 % bei dieser Bilanzkennzahl fordert.

Ein Handwerksbetrieb ist kein Kreditinstitut! Deshalb sollte die Vorleistung des Betriebes den Kunden gegenüber möglichst niedrig gehalten werden. Bei den untersuchten Glasereien ergab sich zum Bilanzstichtag 2020 im Gesamtdurchschnitt eine leicht verringerte Vorleistung von 12 Tagen (2017: 14 Tage).

Erfahren Sie mehr!

So unterschiedlich die betrieblichen Kennzahlen im Detail ausfallen, so divers sind die Ursachen für das betriebswirtschaftliche Ergebnis des jeweiligen Unternehmens. Sowohl zu hohe Kosten, nicht abrechenbare Mitarbeiterzeiten oder auch eine verbesserungswürdige Arbeitsorganisation können Ursachen für ein unzureichendes Ergebnis sein.

Im Rahmen seiner Unternehmensanalyse findet perfakta für jeden Betrieb seine individuellen Gründe für den Erfolg und zeigt die jeweils besten Verbesserungsansätze auf.

Wenn auch Sie wissen möchten, wie Sie im Vergleich zu den Kollegen stehen, wenden Sie sich gerne unter 0431 / 979 99 49 - 0 direkt an perfakta.


Ehrungen bei der Glaser-Innung Schleswig-Holstein

50 Jahre Glaserei Clausen in Büdelsdorf

Die Glaserei Clausen wird heute bereits in der 3. Generation geführt. Glasermeister Bernd Clausen gründete das Unternehmen am 01. Februar 1971 in Büdelsdorf. Heute führt der Firmengründer den Betrieb mit seiner Tochter Britta Clausen-Seeger ihrem Ehemann Manfred Seeger und Enkel Tim Seeger.

Die Glaserei hat sich dabei über die Jahre ständig vergrößert und den Marktentwicklungen angepasst. Das Angebot ist weit gefächert; vom einfachen Kellerfenster über Ganzglasanlagen oder Duschabtrennungen und vieles mehr.

Da eine Übergabe auf der Innungsversammlung der Glaser-Innung Schleswig-Holstein terminlich nicht möglich war, überbrachte nun Geschäftsführer Carsten Bruhn, im Namen der Glaser-Innung Schleswig-Holstein und der Handwerkskammer Flensburg, die Glückwünsche beider Organisationen und überreichte zwei Urkunden.
Die Glaser-Innung Schleswig-Holstein wünscht dem Unternehmen und Inhabern weiterhin viel Erfolg und eine glückliche Hand für die Zukunft.


25 Jahre Glas Thomsen in Handewitt

Am 25. Mai 1996 wurde die heutige Firma Glas Thomsen GmbH von John Thomsen gegründet. Seit dem 01.07.2013 führen die Inhaber und Geschäftsführer Tobias und Björn Becker das Unternehmen an der dänischen Grenze.

Glas Thomsen hat sich in den 25 Jahren stets weiterentwickelt und vergrößert. Die Produktpalette ist breit aufgestellt, von Ganzglasanlagen über Autoglas bis zu Ganzglasduschkabinen und vieles mehr.

Da eine Übergabe auf der Innungsversammlung der Glaser-Innung Schleswig-Holstein terminlich nicht passte, überbrachte nun Geschäftsführer Carsten Bruhn, im Namen der Glaser-Innung Schleswig-Holstein und der Handwerkskammer Flensburg, die Glückwünsche beider Organisationen und überreichte zwei Urkunden.
Die Glaser-Innung Schleswig-Holstein wünscht dem Unternehmen und Inhabern weiterhin viel Erfolg und eine glückliche Hand für die Zukunft.



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