Glaser-Innung Schleswig-Holstein

Messe Düsseldorf sagt glasstec im Juni 2021 ab

Nächste glasstec turnusgemäß vom 20. bis 23. September 2022

Die Messe glasstec findet aufgrund der anhaltenden Pandemie und der weiterhin andauernden weltweiten Lockdown-Maßnahmen sowie internationalen Reisebeschränkungen nicht wie geplant statt. In enger Abstimmung mit Verbänden und Partnern hat die Messe Düsseldorf entschieden, die bereits aus 2020 nach 2021 verschobene glasstec, die vom 15. bis 18. Juni 2021 geplant war, abzusagen. Die nächste glasstec findet turnusgemäß vom 20. bis 23. September 2022 statt. 

Quelle: glasstec-Presseteam, Daniel Krauß, Brigitte Küppers


Neuer Meistervorbereitungskurs im Glaserhandwerk

Die Glaser-Innung Schleswig-Holstein plant auch in diesem Jahr wieder einen Vorbereitungslehrgang auf die Meisterprüfung der Teile I und II im Glaser-Handwerk mit besonderer Qualifikation durchzuführen. 

Voraussichtlich wird der Meisterkurs im Oktober 2021 beginnen.

Der Vorbereitungskurs wird basierend auf der neuen Meisterprüfungsverordnung durchgeführt und ist daher wesentlich umfangreicher als bisher.

Dieser berufsbegleitende Lehrgang richtet sich an die Gesellinnen und Gesellen des Glaser-Handwerks und beinhaltet die intensive Vorbereitung auf die selbständige Tätigkeit in Fachpraxis (Teil I) und Fachtheorie (Teil II) sowie die Meisterprüfung. Der Teil I beinhaltet zudem den Lehrgangsteil mit besonderer Qualifikation (m. b. Q.) – Befestigungstechnik, Brandschutz und Asbest jeweils mit Zertifikat. Am Ende des Lehrganges finden die Abschlussprüfungen vor der Handwerkskammer Lübeck statt.

Der Unterricht findet freitags von 15:30 Uhr bis 20:00 Uhr und samstags von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr in den Räumlichkeiten unseres Kooperationspartners Berufsbildungsstätte Travemünde, Wiekstraße 5, 23570 Travemünde statt.  

Die Übernachtung im Gästehaus des Priwalls ist nach Absprache möglich.

Eine Blockunterrichtswoche ist vorgesehen. Der Lehrgang  Teil I und II umfasst max. 882 Stunden und dauert ca. 16 Monate. 

Der Lehrplan beinhaltet:

Teil I: Fachpraktischer Teil m. b. Q. Befestigungstechnik, Brandschutz und Asbest jeweils mit Zertifikat

Teil II: Fachpraktische Kenntnisse

Die Lehrgangskosten werden derzeit neu beschlossen und können auf Anfrage mitgeteilt werden. Ratenzahlung, sowie eine Förderung über Meister-BAföG, ist möglich.

Die Mindestteilnehmerzahl für diesen Lehrgang beträgt 10 Teilnehmer/innen.

Die Prüfungen werden unmittelbar nach Beendigung des Meisterkurses vor der Handwerkskammer Lübeck abgelegt. Die Prüfungstermine werden jeweils zeitnah mitgeteilt.

Die Meisterprüfungsgebühren der Handwerkskammer Lübeck betragen für Teil I und II  z. Zt. je 390,00 €.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

Glaser-Innung Schleswig-Holstein

Frau Katharina Prochnow, Wasbeker Straße 351, 24537 Neumünster

Tel. 04321/6088-10     -   Fax. 04321/6088-33

Email: katharina.prochnow(at)handwerk-mittelholstein.de

Merken Sie sich gerne schon einmal für den Meisterkurs vor!


„Auftragslage und Zahlen sind nach wie vor gut“

Interview mit Landesinnungsmeister Michael Schulze

1. Wie haben Sie das laufende Jahr bisher erlebt?

M. Schulze: "Ich kann nicht klagen, das Glaserhandwerk in Schleswig-Holstein hat die Krise bisher gut überstanden. Die Zahlen der Betriebe sind trotz der erschwerten Bedingungen gut. Aber wir raten unseren Mitgliedern schon lange, sich zu spezialisieren und dadurch neue Geschäftsfelder zu erschließen. Betriebe, die dies umgesetzt haben, sind bislang besser durch die Krise gekommen als andere."

2. Welche Auswirkungen hatte die Corona-Pandemie auf die Branche?

M. Schulze: "Viele Betrieb haben trotz der Corona-Pandemie eine gute Auftragslage. Es gibt aber auch Unternehmen, die Kurzarbeit fahren. Das hängt maßgeblich davon ab, welche Geschäftsfelder der jeweilige Betrieb bedient. Bislang hatten wir aber das große Glück, dass wir vor Schließungen verschont geblieben sind. Im alltäglichen Umgang mit der Corona-Krise haben wir klare Empfehlungen an unsere Mitglieder weitergegeben - schützt Eure Mitarbeiter durch ein gutes Hygienekonzept, haltet Euch an die gesetzlichen Vorschriften und macht eine noch präzisere Gefährdungsbeurteilung. Diese Richtlinien wurden kürzlich durch den Gesetzgeber mit einer Dokumentationspflicht weiter ausgebaut."

3. In wie weit hat Corona die Innungs-Arbeit beeinflusst?

M. Schulze: "Das Innungsleben war und ist ziemlich lahmgelegt. Viele Versammlungen und Schulungen mussten abgesagt werden, die Frühjahrs- und Herbstversammlung konnten ebenfalls nicht stattfinden. Im Paragraph 124 der Handwerksordnung steht, dass die Verabschiedung des Haushaltsplanes, der Jahresrechnung sowie die Entlastung des Vorstandes auch schriftlich geregelt werden kann. Da sind wir gerade dran, praktikable Lösungen zu erarbeiten. Aber auch sonst waren wir gezwungen, neue kommunikative Wege zu beschreiten - bei Fragen rund um Fördergelder oder Hygienekonzepte haben wir unsere Mitglieder durch Mails bestmöglich mit Informationen versorgt. Insgesamt hat sich aber gezeigt, dass unsere Innung gut aufgestellt ist und diese Herausforderungen super gemeistert hat."

4. Was wurde für die Bereiche Nachwuchswerbung und Ausbildung getan?

M. Schulze: "Soweit ich weiß, gibt es keine gravierenden Änderungen zu den Vorjahren. Nur so viel: Durch den Wegfall der Präsenzveranstaltungen ist die aktive Nachwuchswerbung aktuell rückläufig. Die einzelnen Betriebe befinden sich ebenso in der Warteschleife, sie schauen erst einmal, wie sich die wirtschaftliche Lage entwickelt, bevor sie sich wieder verstärkt dem Thema Ausbildung widmen. Allerdings gehe ich davon aus, dass unsere Betriebe weiterhin stark ausbilden werden, denn durch Corona ist der Fachkräftemangel ja nicht weg.“

5. Was erwartet uns in 2021 bei den Innungswahlen?

M. Schulze: "Ich habe derzeit ganz andere Dinge im Fokus. Die Wahl lassen wir daher ganz locker auf uns zukommen. Und wenn die Mitglieder mich noch wollen, dann stehe ich für eine Wiederwahl zur Verfügung."

6. Mit welchen Themen wird sich die Innung in 2021 beschäftigen?

M. Schulze: "Bedauerlicherweise hat es im Bundesverband Querelen gegeben und wir werden uns da neu aufstellen müssen. Denn für uns als Innung ist es enorm wichtig, dass der Bundesverband gut funktioniert und dafür müssen die verbleibenden Mitglieder an einem Strang ziehen. Ein anderes, ganz großes Thema ist die Landesberufsschule, samt ihrem überbetrieblichen Schulungszentrum, über deren Zukunft im Frühjahr entschieden wird. Wir möchten gern zusammen mit dem Standort umziehen, alles andere wäre für uns ein echtes Problem. Schließlich brauchen wir eine bildungstechnische Planungssicherheit. Und auch die Neu-Mitglieder-Werbung wird uns im kommenden Jahr bestimmt wieder beschäftigen."


Ferienspaßaktion 15.07.2020

Handwerk hautnah – Juniorhandwerker/Innen am Start

8 Mädchen und Jungen im Alter von 10 und 11 Jahren waren am 15.07.2020 bei der Ferienspaßaktion der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein mit dabei und bauten mit viel Ehrgeiz und Spaß ihre eigene „Letter-Box“. Es wurde geschmirgelt, geschraubt und  gebohrt was das Zeug hielt. Natürlich schauten sich die jungen Teilnehmer/Innen auch die Überbetriebliche Ausbildungsstätte der Innung des Baugewerbes Neumünster an und konnten den Azubis aus den Bereichen Zimmerer, Fliesen-Platten-Mosaikleger und Straßenbau über die Schulter schauen.

Am frühen Nachmittag hielten dann alle Kinder ihre selbst gebaute „Letter-Box“ mit einer bunten und effektreichen Lichtleiste in den Händen.

Die diesjährige Aktion wurde von der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein in Kooperation mit der Innung des Baugewerbes Neumünster, der Elektro-Innung Neumünster und der Glaser-Innung Schleswig-Holstein durchgeführt.

Impressionen der Ferienspaßaktion 2020


Keine Angst vor Social Media – Einfach machen!

Einen Kanal auf Instagram oder anderen Websiten zu haben, ist für Privatpersonen mittlerweile Standard. Aber wie sieht es mit dem Thema Social Media für einen Betrieb aus? Robin Burmeister von der Glaserei Manske hat den Schritt gewagt und für seinen Betrieb z.B. eine Instagram und Facebook-Seite erstellt. Wir haben ihn gebeten, uns von seinen Erfahrungen zu berichten. Hierzu stellten wir ihm folgende Fragen:

Welche Art von Beiträgen veröffentlichen Sie auf Ihren Kanälen?

Wir bewerben unsere Dienstleistungen und dokumentieren die Arbeiten auf unseren Baustellen. Wir dokumentieren Baufortschritte und fertiggestellte Projekte. Hierbei zeigen wir, was unser Unternehmen leistet und welche Merkmale uns ausmachen. Besonders deutlich sollen hierbei die qualitativ hochwertige Arbeit und die Freude an den Projekten des Unternehmens werden.

Wie wird der Social Media Auftritt von Kunden, Auszubildenden etc. angenommen? Welche Reichweite haben Sie?

Dies wird sehr gut angenommen. Wir haben eine große Akzeptanz, was wir anhand von Likes, Kommentaren und Anfragen feststellen. Auch im privaten Bereich erfolgen positive Resonanzen.

Wie oft sollte man Beiträge veröffentlichen?

Sie sollten nicht allzu lange auseinander liegen. Man sollte immer so Content liefern, wie es passt und interessant ist, möglichst wöchentlich, um in Erinnerung zu bleiben. Dies kann in Form einer Story oder einem Beitrag umgesetzt werden. Bei mir im Betrieb gehört dies auch zum Alltag dazu und wird einfach in den „Workflow“ integriert. Ab und zu wird dann auch einmal abends vom Sofa aus etwas gepostet.

Was sollte man bei der Nutzung von Social Media Kanälen beachten?

Man sollte sich die Frage stellen, welche Personengruppe man ansprechen möchte und dementsprechend die Beiträge und den Stil darauf anpassen (dabei aber immer man selber bleiben!). Es erfolgen zum Teil Liveschaltungen von Baustellen oder Produktbewerbungen anhand von Bildern und Beiträgen.

Wie entstehen bei Ihnen die Social Media Beiträge?

Beiträge entstehen bei uns auf Montage oder bei der Durchführung von Projekten. Arbeiten werden mit dem Smartphone dokumentiert. Unsere Angestellten wirken ebenfalls mit. Einer unserer Gesellen kümmert sich zum Beispiel ebenfalls um den Kanal und postet entsprechend eigenverantwortlich Bilder.

Was gibt es sonst noch zu sagen?

Man sollte keine Angst davor haben, Beiträge zu veröffentlichen. Es ist auch nicht schlimm, wenn der Kanal nicht immer wöchentlich Content bekommt. Ein Social-Media-Profil /-Kanal spiegelt den Betrieb durchaus persönlich und fachlich wider. Gerade im Hinblick darauf, wenn einige Kunden online einen Betrieb suchen und sich über seine Referenzen erkundigen und informieren wollen. Ein Kanal ist eine perfekte Möglichkeit, sich vorzustellen und Einblicke in das betriebliche Geschehen zu bieten!




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