Tischler-Innung Neumünster

Trend zurück zur Natur

Der Tischler-Nachwuchs stellt seine Werke aus

Mit Unikaten ist das so eine Sache: sie sind einzigartig. Das macht ihren Reiz aus - und zugleich sind sie meist nur schwer oder gar nicht erhältlich. So verhält es sich auch mit den Gesellenstücken, die 18 Auszubildende des Tischler-Handwerks aus dem Bezirk Neumünster bei Nortex präsentieren: es sind attraktive Tische, Schränke, Betten und mehr, gefertigt aus hochwertigen Materialien und aufwendig verarbeitet. Aber zu kaufen sind sie nicht - denn die Herzen der jungen Tischler hängen daran. Vom 13. Juni bis zum 27. Juni sind die Möbel im Modehaus am Grünen Weg 9-11 in Neumünster zu sehen.

Die Ausstellung hat bereits Tradition: seit 16 Jahren werden die Gesellenstücke der zukünftigen Tischler-Gesellen aus dem Bezirk Neumünster mit schöner Regelmäßigkeit bei Nortex gezeigt. „Manche unserer Kunden fragen schon im März nach, wann denn endlich die Ausstellung beginnt“, sagt Helmut Jahn, Berater des Hauses bei Nortex. Das war früher anders: „Damals im Jahr 2003 konnte sich das noch niemand vorstellen, wie ein Modehaus und Tischler zusammenpassen könnten.“

Doch genau das ist der Fall. Direkt beim großen Haupteingang sind die Anrichten, Kommoden und Schränke zu besichtigen. Wer den Blick über die schicken Tischlerarbeiten gleiten lässt, erkennt: Die Holzart Eiche liegt stark im Trend. Fast jedes zweite Möbelstück besteht ganz oder zum Teil aus dem dekorativen, langlebigen und robusten Material. Etwa ein Schreibtisch mit gezinktem Schubkasten, gefertigt von Tobias Petersen, Lehrling bei Hans Voss Holzbau GmbH & Co. KG. Oder ein Unterschrank aus Eiche, mit einer dunkel gebeizten Platte und hellerem Holz darunter, den Sabrina Mohr vom Berufsbildungswerk Neumünster designt hat.

Von letzterem zeigt sich Jahn begeistert. „Das ist so harmonisch gestaltet, mit geraden Linien, aber nicht verschnörkelt. Toll!“ Joachim Schlüter, Obermeister der Tischler-Innung Neumünster, nickt zufrieden. Der 55-Jährige mit eigenem Betrieb in Boostedt freut sich, dass dieses Mal besonders viele Stücke zu sehen sind: „18 Teile haben wir noch nie gehabt - 2019 ist ein starker Jahrgang, was unsere Auszubildenden betrifft.“ Als Grund dafür nennt er die Form des Berufsschulunterrichts, der konzentriert in Blöcken von jeweils einigen Wochen stattfindet. Das sei attraktiv für die ausbildenden Betriebe, so Schlüter. Die Jobaussichten der Lehrlinge bewertet er positiv: „Ich kann mir gut vorstellen, dass viele übernommen werden.“

Dann sieht sich der Obermeister die Gesellenstücke genauer an, erläutert Bauweise, Stil und Material. Wer statt industriell gefertigter Pressholzplatten mit massivem Holz tischlert, müsse schon im Grundsatz ganz anders denken, erläutert Schlüter: „Das massive Holz lebt noch, es verhält sich bei verschiedener Luftfeuchtigkeit ganz anders - das muss bei der Planung berücksichtigt werden.“

Allgemein gebe es beim Möbelbau einen klaren Trend hin zu mehr natürlichen Material - eben Massivholz, und dies eher geölt statt lackiert. Genau hier sieht Jahn eine Verbindung zum Modehaus Nortex - „bei uns werden ebenfalls viele Produkte aus Naturmaterial verkauft, etwa Leinen, Wolle und Baumwolle“, so der Modeexperte.

Die Faszination, die vom fachmännisch ausgeführten Handwerk ausgeht, ist der Lohn für die Auszubildenden. Seit Januar haben sich die Azubis im dritten Lehrjahr mit ihrem Gesellenstück beschäftigt. Insgesamt durfte 100 Stunden daran gearbeitet werden - inklusive Planung, Fertigen einer Skizze, einer genauen Kalkulation und schließlich der praktischen Ausführung.

Eine Jury der Tischler-Innung Neumünster wird in den nächsten Tagen nach bestimmten Kriterien die Gesellenstücke bewerten und drei Gewinner küren. Das Stück des ersten Gewinners wird dann beim landesweiten Wettbewerb aller Tischler-Innungen Schleswig-Holsteins, Endes des Jahres ins Rennen geschickt.

Verfasser: Thorge Rühmann, Redaktion Nortex

Bildergalerie

Impressionen der Ausstellung


Digitalisierung - auch in der Tischlerwerkstatt der Walther-Lehmkuhl-Schule ein großes Stichwort

Die Tischler-Innung Neumünster hielt ihre Innungsversammlung am 14. Mai 2019 in den Räumlichkeiten der Walther-Lehmkuhl-Schule in Neumünster ab. Highlight der Innungsversammlung war die Führung durch die Tischlerwerkstätten und insbesondere die Präsentation der neuen CNC-Fräsmaschine. Oberstudienrat Klaus Rohwer gab den Innungsbetrieben ausführliche Eindrücke von der Arbeit mit den Schülern. An den PC´s im modernen Computerraum werden mit der CAD-Software Zeichnungen vorbereitet, die dann für die Erstellung von Werkstücken an der CNC-Fräsmaschine als Grundlage versendet werden. Digitalisierung von Schulen und Industrie 4.0 werden in der Walther-Lehmkuhl-Schule  groß geschrieben. Die Schülerinnen und Schüler sind durch den Einsatz von Computern und hochmodernen Maschinen im Unterricht sehr motiviert und zeigen viel Eigeninitiative. Daneben werden die Kompetenzen des ursprünglichen Tischlerberufes erhalten. Daher lernen die Schüler selbstverständlich auch noch das zeichnen mit der Hand.

Weiteres Highlight der Innungsversammlung war die Ehrung des Oberstudienrats Klaus Rohwer. Oberstudienrat Klaus Rohwer ist seit 2001 aktiv Mitglied im Gesellen- und Zwischenprüfungsausschuss der Tischler-Innung Neumünster. Hierfür zeichnete ihn Obermeister Joachim Schlüter mit der silbernen Ehrennadel der Handwerkskammer Lübeck aus. Insbesondere das Prüfungswesen würde ohne ehrenamtliches Engagement nicht umgesetzt werden können. Obermeister Joachim Schlüter bedankte sich daher sehr herzlich bei Oberstudienrat Klaus Rohwer, der allseits sein Fachwissen im Bereich des Prüfungswesens zum Einsatz bringt.

Impressionen der Innungsversammlung am 14.05.2019


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Der Tischler war`s.

Tischlerleistung ist ...

... nachhaltig.
Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen, der bewusste Umgang mit Materialien und ein fundiertes Wissen über ökologische und ökonomische Zusammenhänge – all das zeichnet Ihren Innungstischler aus.
Dabei setzt er vorwiegend auf Lieferanten und Produktionspartner aus der Region und ist damit Teil des lokalen Wirtschaftskreislaufs.
Gelder fließen nicht an internationale Konzerne, vielmehr wird vor Ort wieder ausgegeben, was vor Ort verdient wurde. Außerdem bildet der Innungstischler aus. Das ist ein wertvoller Beitrag für die positive Entwicklung junger Menschen und der Gesellschaft insgesamt.
Nachhaltig ist auch die Produktion selbst: Der wichtigste Baustoff Holz weist eine neutrale CO2-Bilanz auf und ist in Sachen Haptik, Behaglichkeit und Baubiologie konkurrenzlos.
Dass Tischlerleistungen zum Werterhalt einer jeden Immobilie beitragen, ist ohnehin unstrittig. Der Innungstischler schafft Werte, die von Dauer sind. In jeder Hinsicht.

... persönlich.
Für seine exzellente Leistung steht der Innungstischler ganz persönlich ein. Da gibt es kein Verstecken hinter Telefon-Hotlines und auch kein anonymes Ankreuzen in Bestellformularen: Der Innungstischler berät mit all seiner Kompetenz persönlich und, wenn Sie das möchten, natürlich auch vor Ort.
Er entwickelt maßgeschreinerte Lösungen, die exakt Ihren Anforderungen und Vorstellungen entsprechen. Das kann er, weil er eine anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen hat.
Die Erfahrung aus zahlreichen unterschiedlichen Projekten für seine Kunden fließt dabei stets mit ein. Der Innungstischler beherrscht Design und Konstruktion – das gehört ganz selbstverständlich zu seinem Beruf. Leiten lässt er sich von Funktionalität und Ästhetik – das ist sein persönlicher Anspruch.
Als Kunde profitieren Sie in vielerlei Hinsicht davon. Denn der Innungstischler ist weder Produzent noch Lieferant von Massenware. Er ist die Person, die Ihre persönlichen 

... individuell.
Von seinem persönlichen Wohlfühl-Umfeld hat jeder eine individuelle Vorstellung. Die einen mögen es eher klassisch elegant, die anderen bevorzugen es gemütlich und natürlich. Mal muss ein Möbelstück praktisch sein, mal repräsentativ, mal ist das Ambiente einer Wohnung ganz schlicht und manchmal ist es opulent.
Für all diese Vorstellungen von individuellen Arbeits- und Lebensräumen ist der Innungstischler der richtige Ansprechpartner. Denn er entwickelt spezielle Lösungen für jede erdenkliche Situation. Er weiß, welche Materialien wofür geeignet sind und welche technischen Details die gewünschten Funktionen ermöglichen.
Ihr Innungstischler kennt die aktuellen Trends und Technologien genauso gut wie die handwerklichen Traditionen und gestalterischen Moden aus früheren Zeiten.
Für den Innungstischler gibt es ein wichtiges Ziel: Er entwirft und konstruiert genau das, was Ihren Wünschen gerecht wird. So einmalig wie Sie und Ihre Bedürfnisse sind, so individuell ist auch die Leistung Ihres Tischlers.

... kreativ.
Unerwartete Lösungen, erfrischend neue Ideen, trickreiche Details – das präsentiert der Innungstischler je nach Aufgabenstellung ganz individuell.
Diese Kreativität unterscheidet ihn – und unterscheidet auch die Lösungen, die er anbietet – von der seelenlosen Dutzendware diverser Massenhersteller und Großhändler. Dort fließen Ideen und Kreativität vielleicht in Marketing- und Werbekampagnen. Der Innungstischler steckt seine Kreativität lieber in die Entwicklung seiner Ideen und in die Fertigung seiner Produkte.
So entstehen genau die maßgeschreinerten Lösungen, die die jeweiligen Bedürfnisse perfekt erfüllen. Der Innungstischler behält dabei stets aktuelle technische Entwicklungen und gestalterische Trends im Blick.
Er ist, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Meister seines Fachs. Dabei entwirft er kreativ selbst oder arbeitet mit Architekten und Designern zusammen. Ganz, wie es die Kunden wünschen und wie es die jeweiligen Aufgaben erfordern.

... kompetent.
Die Meisterprüfung im Tischlerhandwerk ist anspruchsvoll. Nur die Besten schaffen das. Die Perfektionierung der handwerklichen Fähigkeiten ist dabei nur ein Aspekt von vielen.
Denn Kenntnisse über Betriebswirtschaft, Management und Personalführung gehören ebenfalls dazu, wenn ein junger Tischler eine Führungsposition bekleiden möchte.
Für Sie als Kunde heißt das: Sie können sich auf Ihren Innungstischler als kompetenten Ansprechpartner verlassen. Ob als Inhaber eines Betriebs oder in leitender Funktion er kennt sich mit allen relevanten Themen des Möbel- und Innenausbaus aus und ist ebenso fachkundig, wenn es um Maßnahmen der Energieeffizienz geht, beispielsweise beim Einbau neuer Fenster und Türen.
Ihr Innungstischler berät Sie auf der Grundlage seines umfangreichen Fachwissens, das dank permanenter Weiterbildung stets auf dem neuesten Stand ist. Das betrifft alle Fragen von Design und Konstruktion, aber auch von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Der Innungstischler ist Ihr kompetenter Partner mit dem Blick fürs Wesentliche und dem Gespür für das Besondere.

... ihren Preis wert.
Die Leistung eines Innungstischler ist ihren Preis wert – in jeder Hinsicht.
Es gibt keine versteckten Aufschläge, an denen Handelsstrukturen oder Logistikkonzerne mitverdienen. Da sind auch keine unangemessenen Marketing- und Verwaltungskosten eingerechnet. Beim Innungstischler wird die Leistung bezahlt. Und nichts anderes.
Im Rechnungsbetrag sind Materialkosten, Arbeitszeit und ein Anteil für den Unterhalt der notwendigen Betriebsstruktur enthalten. Und nichts anderes. Damit bleibt die Preisgestaltung sowohl transparent als auch fair und kann jederzeit vom Kunden nachvollzogen werden.
Gekauft wird „ab Werk“ – eine Werkstatt, die oft über Generationen hinweg vor Ort verwurzelt ist und dessen Inhaber jederzeit ansprechbar sind. Ein Betrieb, der als Ausbildungsstätte und Arbeitgeber, als Kunde und als Lieferant wichtige Aufgaben für die regionale Wirtschaft erfüllt.
Tischlerleistungen sind wertbeständig und wertsteigernd – auch deshalb sind sie ihren Preis wert.

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