Innung des Kraftfahrzeughandwerks für den Kreis Segeberg

AU-Überprüfungsausschuss

Auditor/Prüfer (m/w/d) gesucht!

Die Innung des Kraftfahrzeughandwerks für den Kreis Segeberg bittet um Ihre Unterstützung bei der Suche nach einem Auditor/Prüfer (m/w/d) für unseren AU-Werkstattüberprüfungsausschuss zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Die Kfz-Innung Segeberg prüft im Rahmen ihrer hoheitlichen Tätigkeit alle AU-Werkstätten und HU-Stützpunkte im Kreis Segeberg. Für unseren AU- Werkstattüberprüfungsausschuss suchen wir einen Prüfer (m/w/d) mit folgendem Anforderungsprofil u.a.,

  • Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem kraftfahrzeugtechnischen Beruf oder erfolgreich abgeschlossenes Technisches Hochschul- bzw. Fachhochschulstudium
  • Mindestens 1 Jahr Tätigkeit im Kfz-Handwerk / Kenntnisse in der Verwaltung
  • Detaillierte Kenntnisse über das System der hoheitlichen Fahrzeuguntersuchungen/-prüfungen für den eingesetzten Bereich (AU)
  • Kenntnisse über das Qualitätsmanagementsystem (QMS) des Kraftfahrzeughandwerks und dessen Akkreditierungsprozess
  • Erstschulung nach Anlage VIIIc bzw. Anlage XVIIa StVZO für den eingesetzten Bereich (AU, AUK, SP, GAP)

der diese Aufgaben wahrnehmen und umsetzen möchte.

Wenn Sie einen Mitarbeiter oder ehemaligen Mitarbeiter (m/w/d) kennen, der Interesse und Lust an einer Nebentätigkeit auf Honorarbasis oder geringfügiger Beschäftigung hat, teilen Sie dies bitte unserem Geschäftsführer Carsten Bruhn per Email carsten.bruhn@hw-mh.de oder telefonisch unter 04551/99680 mit. GF Carsten Bruhn steht auch für Rückfragen zur Verfügung.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung im Voraus und freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.


Fachkräfte statt „Klookschieter“

Obermeister Kretschmann spricht 36 Lehrlinge frei

Fast 49 Millionen Autos rollen auf Deutschlands Straßen, und damit das so bleibt, kann die Kfz-Branche in Mittelholstein auf neue fachkundige Unterstützung bauen: 36 Kraftfahrzeugmechatroniker hat der Obermeister der Innung Segeberg am Dienstag, 7. Februar 2023, im Vitalia Seehotel in Bad Segeberg feierlich freigesprochen. Jörg Kretschmann entließ die Lehrlinge damit aus ihren dreieinhalbjährigen Ausbildungspflichten und erhob sie in den Gesellenstand.
Er gratulierte den Facharbeitern, wünschte ihnen Mut und betonte die Bedeutung ihres ehrbaren Handwerks: „Autos gehen kaputt und Arbeit ist genug da. Lassen Sie sich nicht zum Murksen verleiten, der Kunde wird es Ihnen danken. Haben Sie Mut und trauen Sie sich etwas zu! Sie verstehen Ihr Handwerk. Auf Sie kann man sich verlassen – „Klookschieter“ gibt es schon genug.“
Er dankte zudem den Lehrern und Betrieben, ohne deren Ausbildungsbereitschaft dem Fachkräftemangel nicht entgegengesteuert werden könne.
Bevor der Kraftfahrzeugmechaniker-Meister und die Ausbilder und Lehrer aber die Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse aus der hölzernen Innungslade holten, entzündete Kai-Joachim Bruhn, Ausbildungsleiter des Berufsbildungszentrums (BBZ) Norderstedt, vier Kerzen. Und auch die Leiterin des BBZ, Ines Bogalski, richtete ermunternde Worte an die Berufsanfänger: „Sie sind unverzichtbar, gerade in der Zeit des Fachkräftemangels. Heute schreitet die Technik so schnell voran, dass wir Verbraucher nicht wie früher mal eben selbst ein bisschen am Auto herumschrauben können. Die Kompetenz dafür bringen Sie mit. Das soll Sie stolz machen und Sie ermutigen, sich stets fortzubilden.“ Sie riet den jungen Menschen, den Blick aufs Positive zu richten: „Bauen Sie Ihre Stärken aus und lernen Sie aus Misserfolgen. Letztlich ist Erfolg die Summe vieler kleiner Schritte.“
In diesem Jahrgang waren unter den 36 Gesellen drei Frauen, die sich für das Handwerk mit Kraftfahrzeugen entschieden haben. Drei Absolventen sind durch besondere Leistungen aufgefallen, die Jahrgangsbesten waren: Marten Ketseridis aus Hasloh (OC-Automobile, Hasloh), Thore Bruns aus Hamburg (Dotter Kraftfahrzeugreperatur, Hamburg) und Lasse Frank aus Kaltenkirchen (Jens Dwinger, Kaltenkirchen).
Für den Jahrgangsbesten Marten Ketseridis war die Erklärung, warum er in die Kfz-Branche wollte, einfach, der 19-Jährige schilderte: „Ich hatte Bock auf Handwerk. In der siebten Klasse habe ich ein Praktikum bei meinem künftigen Ausbildungsbetrieb gemacht – die fanden mich gut, ich fand sie gut, es passte.“ Der Reiz des Kraftfahrzeugmechatronikers liegt für ihn „ganz klar in der Vielfalt. Die Abwechslung zwischen Elektrik und Mechanik macht mir Spaß.“


Jörg Kretschmann im Gespräch

Mit dem Ricklinger Kraftfahrzeugmechaniker-Meister hat die Innung des Kraftfahrzeughandwerks im Kreis Segeberg nach drei Jahren Vakanz wieder einen Obermeister. Die Herausforderungen in der Branche sind vielfältig.

„Das Ehrenamt als Obermeister kostet zwar Zeit, ist aber wichtig. Es wäre schade, wenn niemand den Posten übernehme. Gemeinsam wollen wir die Innung wieder voran bringen“, sagt Jörg Kretschmann. Der 61-Jährige ist am 21. April auf der Innungsversammlung einstimmig zum Obermeister gewählt worden. Er löst Thomas Thies aus Stuvenborn ab, der die Innung kommissarisch als stellvertretender Obermeister geführt hat.

Jörg Kretschmann ist bereits seit neun Jahren im Innungsvorstand aktiv. Bevor der Obermeister allerdings neue Pläne schmiedet, möchte er sich einen Überblick verschaffen und schauen, wo der Schuh drückt. „Wir haben immerhin über 80 Innungsbetriebe, und zunächst finde ich es wichtig, über persönliche Gespräche in den Austausch zu kommen“, so der Ricklinger. Weil Kretschmann als Chef eines fünf-Mann-Betriebs täglich eingespannt ist, werde er allerdings nicht jeden Kfz-Betrieb im Kreis einzeln ansteuern können.

Auf einige große Probleme, mit der die Branche und auch die Innung im Kreis Segeberg zu kämpfen hat, weist Jörg Kretschmann hin: „Das ist zum einen das große Thema Nachwuchs: Wir müssen noch mehr versuchen, die jungen Leute nach der Ausbildung auch zu halten. Wichtig ist dabei auch die Vermittlung, dass man ein Handwerk ausüben muss, um es nicht zu verlernen. Wir verlieren immer wieder Gesellen an  Hochschulen und die Industrie.“

Ein weiteres Problem sieht der Obermeister in der zunehmenden Spezialisierung der Automodelle: „Wer vielseitig bleiben möchte, muss sich permanent fortbilden. Das kostet auch viel Zeit.“ So seien etwa zur Befähigung für intensive Arbeiten an Elektroautos drei Lehrgänge nötig. Außerdem sei die Branche auch im Rahmen des Klimaschutzes mit vielen neuen Auflagen konfrontiert, so der Kfz-Meister: „Zum Beispiel müssen wir zur Messung von Abgaspartikeln ein neues Gerät anschaffen, was rund 8000 Euro kostet.“ Neben den bekannten Anforderungen sei bisher hingegen noch nicht absehbar, was die steigenden Energiepreise und Lieferengpässe tatsächlich für Auswirkungen brächten, Kretschmann vermutet: „Am Ende werden Preiserhöhungen auf den Kunden verteilt werden müssen, das ist eine große Herausforderung für alle.“

Bei der Wahl des Innungsvorstandes wurden neben dem Vorsitz auch die Stellvertreter neu gewählt, der erste Stellvertreter ist Rene Ungermann aus Bad Bramstedt, zum zweiten wurde Holger Hensel aus Kaltenkirchen gewählt. Thomas Thies bleibt im Vorstand als Beisitzer tätig.

Quelle Bild + Text: Alexandra Bury


Kraftfahrzeugmeister Jörg Kretschmann aus Rickling zum neuen Obermeister gewählt

Neuwahlen bei der Innung des Kraftfahrzeughandwerks für den Kreis Segeberg

Jörg Kretschmann heißt der neue Obermeister der Innung des Kraftfahrzeughandwerks für den Kreis Segeberg. Er folgt Thomas Thies, der die Innung als stellvertretender Obermeister kommissarisch führte. Mit der Neubesetzung des Vorsitzes, wurde auch eine neue Führungsspitze gewählt. Rene Ungermann, Bad Bramstedt, und Holger Hensel, Kaltenkirchen, stehen ihm als Stellvertreter zur Seite. Thomas Thies bleibt dem Vorstand als Beisitzer erhalten.

Jörg Kretschmann freute sich über die breite und vor allem einstimmige Zustimmung seiner Wahl. „Mein Entschluss den Vorsitz zu übernehmen ist auch ein Verdienst der Vorstandskollegen. Wir haben einen Vorstand, der als Team sehr gut Zusammenarbeit und sich gegenseitig entlastet. Ich freue mich daher auf die künftigen Aufgaben und Herausforderungen. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Innung weiter voranzubringen. Gerade die „Corona-Pandemie“ zeigt, wie wichtig die Innung, sprich das freiwillig organisierte Handwerk, ist“; so Kretschmann.

Der neu gewählte Vorstand:

Jörg Kretschmann (Obermeister)
Rene Ungermann (Stellv. Obermeister & Schriftführer)
Holger Hensel (Stellv. Obermeister & Lehrlingswart)
Thomas Thies (Beisitzer)
Kay Fischer (Beisitzer)
Oke Schwertfeger (Beisitzer)
Oliver Bethmann (Beisitzer)
Timo Sternberg (Beisitzer)

Ausgeschieden ist Harm Warnemünde, Bad Bramstedt.
Die Wahlergebnisse des Vorstandes und der Ausschüsse waren einstimmig und spiegelten so die Geschlossenheit und Solidarität der Innungsmitglieder wieder.

Natürlich hatte die Versammlung am 21. April 2022 auch einen informativen Teil:
Neben der „Kalibrierung von Fahrassistenzsystem“ der Fa. Wulf, stellte Geschäftsführer Carsten Bruhn die Projekte der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein zur Nachwuchsgewinnung vor.


Eine Mischung aus Tradition, Erfahrung und Fortschritt

„Über 80 mal im Kreis und auch bei Ihnen direkt um die Ecke“.

Das ist der neue Slogan der KFZ-Innung Segeberg. Und er bringt es auf den Punkt: Denn was Anfang der 50er Jahre mit einer Handvoll Gründungsbetriebe begann, hat sich mittlerweile zu einem starken Verbund entwickelt, dessen 84 Mitglieder flächendeckend im Kreis Segeberg zu finden sind. „Unsere Unternehmen setzen sich zu zwei Dritteln aus freien Werkstätten und zu einem Drittel aus Autohändlern zusammen“, informierte der stv. Obermeister der KFZ-Innung Segeberg, Thomas Thies.

Die Meister-Werkstätten decken die gesamte Bandbreite an Dienstleitungen rund um das Automobil ab. Dazu gehören Reparatur- und Wartungsarbeiten aller Marken und Modelle, Hauptuntersuchungen, Abgasuntersuchungen, Klimaservice, Reifenwechsel und Einlagerung, Glasservice sowie die Umrüstung auf alternativen Antrieb. Aber auch Smart-Repair und Karosseriearbeiten werden schnell und zuverlässig ausgeführt.

Dank ihrer modernst ausgerüsteten Werkstätten und bestens qualifizierten Mitarbeiter sind die Meisterbetriebe in der Lage dauerhaft höchste Qualitätsstandards zu garantieren. „Um ständig auf dem allerneusten Stand zu sein, bilden sich die Mitarbeiter regelmäßig fort“, wusste Thomas Thies zu berichten. Der hohe Servicebereitschaft in Verbindung mit der dazugehörigen Qualität gilt selbstverständlich ebenso für die Autohändler der KFZ-Innung Segeberg: Ein Großteil der Firmen ist noch heute Inhabergeführt, was neben Erfahrung eben auch Kompetenz und Leistungsbereitschaft auf höchstem Niveau verspricht.

Wer beispielsweise einen Gebrauchtwagen sucht, ist bei einem Innungs-Betrieb in den besten Händen. Denn nur diese verpflichten sich gemäß der Satzung wichtige Bauteile wie Getriebe, Motor oder Lenkung vor dem Verkauf auf Herz und Nieren zu überprüfen und gegebenenfalls wieder Instand zu setzen. „Man kann also sicher sein, dass bei unseren Autohändler ausschließlich gutfunktionierende Fahrzeuge in den Verkauf gelangen“, verriet Thomas Thies.

Aber das sind nicht die einzigen Vorteile, von denen die Innungs-Kunden beim Gebrauchtwagenkauf profitieren: Bei Differenzen zwischen dem Käufer und dem Innungsbetrieb kann der Käufer kostenfrei das Schiedsgericht in Kiel einschalten, das den Sachverhalt als neutraler Dritter klärt. Thomas Thies ergänzte: „Die Innungsbetriebe sind verpflichtet den Schiedsspruch zu akzeptieren.“ Ein kostenloser Service, der auch bei den Innungswerkstätten greift: Bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Dienstleister und Kunden kann dieser die Schiedsstelle in Bad Segeberg einschalten. Sie versucht dann eine außergerichtliche Lösung zu erarbeiten. „Das Augenmerk liegt dabei klar auf dem Wohl des Kunden. Außerdem können durch diese Vorgehensweise Gerichtskosten eingespart werden“, so Thomas Thies.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die fachgerechte Ausbildung von Nachwuchskräften. Daran sind die Innungsbetriebe gleich in doppeltem Sinne beteiligt: Zum Einen lernen sie in ihren Unternehmen angehende KFZ-Mechatroniker kompetent an. Zum Anderen werden die theoretische und die praktische Abschlussprüfung durch die Innungsmitglieder abgenommen. „Das weiß bislang kaum einer. Aber die KFZ-Innung Segeberg leistet diesbezüglich einen wichtigen Dienst für die Allgemeinheit, von dem auch Nicht-Innungsmitglieder profitieren“, sagte Thomas Thies. „Ohne die Innungsbetriebe wäre eine solche Ausbildung nicht realisierbar.“ Allein im Kreis Segeberg haben 2012 rund 50 Lehrlinge ihren Abschluss zum KFZ-Mechatroniker geschafft. Davon stammt ein Großteil aus den Meisterbetrieben der KFZ-Innung Segeberg.


Vorstand

Anmelden


Ihre Zugangsdaten können Sie unter zugangsdaten@hw-mh.de anfordern.

Informationen für Mitglieder

  • Allgemeines

  • Einladungen

  • Informationen

  • Protokolle

    Weitere Protokolle können angefordert werden!

  • Recht/Muster

  • Rundschreiben

  • Vorstand

    Weitere Protokolle können angefordert werden!

  • Satzungen