Dachdecker-Innung Mittelholstein

Gelungener Auftakt: Erster „Dachdeckerschnack“ begeistert

Informativ, unterhaltsam und ohne starre Regularien – das neue Networking-Event der Dachdecker-Innung Mittelholstein

Mit großer Freude blicken wir auf unseren ersten „Dachdeckerschnack“ am 16. Mai 2024 in Bad Segeberg zurück. Die Veranstaltung war informativ und zugleich unterhaltsam – ein perfekter Start für unser neues Networking-Event!

Unser Konzept, auf starre Regularien und Frontalvorträge zu verzichten, hat sich bewährt. Es gab einen lebhaften und fachlichen Austausch unter uns, genau wie wir es uns beim Überlegen des neuen Veranstaltungskonzepts gewünscht haben.

Unsere Gäste, Frau Susanne Bresch von der REMONDIS GmbH & Co. KG und Herr Daniel Bläsing von der Fleck GmbH, bereicherten unsere Gespräche zu den Themen „Abfallentsorgung von Asbest in Baumaterialien“ und „Gefahrenbereiche am PV-Steildach“.

Wir haben uns sehr über das positive Feedback und die zahlreichen Themenvorschläge für künftige „Dachdeckerschnacks“ gefreut. Für alle, die an diesem Tag leider nicht dabei sein konnten, haben wir einen kleinen Einblick in unseren ersten „Dachdeckerschnack“ erstellt. 

Ein herzliches Dankeschön richten wir an das Team der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein für die hervorragende Vorbereitung und Begleitung.

Wie man so schön sagt: „Einmal ist keinmal!“ Daher tragt Euch schon jetzt den Termin für unseren nächsten „Dachdeckerschnack“ am Donnerstag, den 14. November 2024 um 15:00 Uhr in den Kalender ein.

Wir freuen uns schon jetzt auf unsere nächste Veranstaltung gemeinsam mit Euch und auf die Gelegenheit, sich erneut auszutauschen und voneinander zu lernen.


Dachdecker-Innung Mittelholstein zieht positive Bilanz nach erfolgreicher Innungsversammlung

Die Versammlung am 30.11.2023 im Schlüter´s Gasthof in Wankendorf statt.

Die Dachdecker-Innung Mittelholstein schaut auf eine äußerst gelungene Innungsversammlung zurück, die am 30. November 2023 im Hotel & Restaurant Schlüter in Wankendorf stattfand. Innungsmitglieder, Netzwerkpartner und Gäste erlebten einen Tag voller Informationen, lebhafter Diskussionen und wertvollem Austausch.

Die Veranstaltung startete mit einer herzlichen Begrüßung durch Obermeister Andreas Bente. Die Tagesordnung spiegelte die Vielfalt und Relevanz der Themen wider. Im Bericht des Obermeisters informierte Andreas Bente über aktuelle Entwicklungen im Dachdecker-Handwerk und darüber hinaus. Einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein sowie weiteres Wissenswertes gab Betriebswirtin Janina Finger im Bericht der Geschäftsführung.

Tobias Böse, Projektleiter von „Das Beste am Handwerk“, stellte das neue Tool zur Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung vor und entfachte mit einem mitreißenden Vortrag inspirierende Diskussionen. Das Versicherungskontor Wolf & Haase GmbH informierte über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte der „UNUBU“, der Berufsunfähigkeitsversicherung für die Mitglieder der Dachdecker-Innung Mittelholstein.
Weitere informative Einblicke boten die Fachvorträge von Tobias Berger, Gebietsverkaufsleiter Nord, Triflex GmbH & Co. KG, zum Thema „Sichere Anschlüsse bei bodentiefen Fenstern, Türen und Fassaden mit Triflex Flüssigkunststoff“. Jan Juraschek, Geschäftsführer des Landesverbands der Dachdecker Schleswig-Holstein, klärte über Brandschutz im Doppelhaus sowie aktuelle rechtliche Änderungen für Gerüstaufstellungen ab dem 1. Juli 2024 auf.

Nach anregenden Diskussionen und einem konstruktiven Austausch zu verschiedenen Themen fand die Veranstaltung ihren Abschluss mit einem gemeinsamen Essen.

Die Dachdecker-Innung Mittelholstein dankt allen Teilnehmern, Referenten und Partnern herzlich für ihren Beitrag zu dieser erfolgreichen Innungsversammlung und freut sich auf ein Wiedersehen zur nächsten Versammlung am 16. Mai 2024 im Haus des Handwerks in Bad Segeberg.


Das Dachdeckerhandwerk – das Klimahandwerk mit Zukunft!

Feierlich spricht das Dachdeckerhandwerk Schleswig-Holstein auf der NordBau seine Junggesellinnen und Junggesellen von den Pflichten der Lehre frei.

Neumünster / Bad Segeberg - Ein normaler Start in die Ausbildung sollte es sein - alles ist aufregend - viele neue Gesichter, viele neue Mitschüler in der Berufsschule und im Internat, viele Hände sind zu schütteln.

Nicht so bei einem Ausbildungsbeginn in Zeiten der Pandemie – der Start war holprig und die anstehende Lehrzeit unwägbar, es galt also eine besondere Herausforderung zu meistern.
Doch, sie haben durchgehalten und es geschafft!

Am Freitag, den 8. September konnten 90 Dachdeckerlehrlinge -darunter wieder 2 Frauen - und deren Ausbildungsbetriebe aus ganz Schleswig-Holstein stolz auf die in der Gesellenprüfung gezeigten Leistungen blicken.

Im schleswig-holsteinischen Dachdeckerhandwerk, vor allem aber bei den frischgebackenen Dachdeckerinnen und Dachdeckern war die Freude mit der traditionellen Freisprechung in den Gesellenstand erhoben zu werden, sichtbar groß. Stolz und Erleichterung war an Augen und Lippen abzulesen. Daher überraschte es nicht, dass der Saal trotz des herrlich warmen Spätsommerwetters mit rd. 500 Gästen voll besetzt war.

In dem neuen Kongresszentrum der Holstenhallen begrüßte Landesinnungsmeister Torsten Kriedemann die neue Dachdeckergeneration. Er hieß die Junggesellinnen und Junggesellen herzlich willkommen und beglückwünschte sie – auch zu ihrer Berufswahl.

Er betonte dabei, wie wertvoll die jungen Gesellinnen und Gesellen für das Dachdeckerhandwerk seien. Insbesondere dieser spezielle Jahrgang 2023, so Kriedemann, denn Durchhaltevermögen und ein fester Wille waren in den 3 Ausbildungsjahren unter Corona-Bedingungen absolut notwendig. Dies seien Qualitäten, mit denen die jungen Menschen nicht nur für die Arbeit im Dachdeckerhandwerk, sondern für das ganze Leben stets gut gerüstet sind.

Mit dem Wissen um Nachhaltigkeit und aktiven Klimaschutz werden sie ein verlässlicher Partner sein. Das macht sie zu gesuchten Fachleuten. Die immer höheren gesetzlichen Anforderungen zur Energieeinsparung im Gebäudesektor werden vorrangig vom Dachdecker umgesetzt. Das ist die große Herausforderung der Zukunft. Das Handwerk hat an Ansehen und Wertschätzung deutlich gewonnen und ist so schnell nicht durch künstliche Intelligenz zu ersetzen. Das dieses sich herum spricht, lassen die erneut hohen Ausbildungszahlen vermuten. Anfang August hatten 160 Auszubildende ihren ersten Arbeitstag in schleswig-holsteinischen Dachdeckerbetrieben.

Kristina Herbst überbrachte in ihrem Amt als Präsidentin die Glückwünsche des Schleswig-Holsteinischen Landtages. Bemerkenswert dabei sei, so Frau Herbst, dass bei dem Blick auf die vielen jungen Menschen der allgemeine Nachwuchsmangel im Dachdeckerhandwerk wohl außer Kraft gesetzt sei – Dachdecker würden eben immer gebraucht.

Auch Andreas Katschke – Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Lübeck – gratulierte den jungen Gesellinnen und Gesellen. Er beglückwünschte sie zu ihrer Entscheidung für eine Ausbildung im Dachdeckerhandwerk. Die Zukunft sei mit ihren Herausforderungen goldener Boden für das Handwerk, jedoch sollten die jungen Dachdeckerinnen und Dachdecker an ihre Fort- und Weiterbildung, wie z.B. den Meistertitel denken.

Die im Landesinnungsverband organisierten Dachdeckerbetriebe sprechen alle jungen Gesellen eines Jahrgangs bereits seit über 30 Jahren im Rahmen der NordBau-Messe in Neumünster frei. Dabei überreichen die Obermeister der acht Innungen den Junggesellen ihre frisch erworbenen Gesellenbriefe. Überdurchschnittliche Leistungen werden zusätzlich mit einem Zunftseidel und einem Multifunktionswerkzeug gewürdigt.

Der Höhepunkt jedoch bleibt immer der eigentliche Akt der Freisprechung – denn erst mit dem letzten Hammerschlag von Ehrenobermeister Rainer Edier erfolgt die Erhebung in den Gesellenstand. Herzlichen Glückwunsch! Und so schmeckte die Currywurst zum Abschluss gleich noch besser.

Bildergalerie


Ausbildung im Dachdeckerhandwerk

Landesinnungsverband SH erstellt einen Imagefilm


Rund ums Dach – Dachformen, Dachaufbauten und -­begrünung, Materialien

Übersicht der einzelnen Dachformen

Satteldach

Das Satteldach ist die bekannteste Dachform und weit verbreitet. Es besitzt zwei geneigte Dachflächen, die sich am höchsten Punkt treffen. Dabei handelt es sich um eine zeitlose Konstruktion, die sich – als Sparren- oder Pfettendach ausgebildet – sowohl architektonisch als auch konstruktiv bewährt hat. Zu den zahlreichen Varianten zählen Satteldächer mit gleichen oder unterschiedlichen Dachneigungen bzw. Traufhöhen.

Pultdach

Das Pultdach hat nur eine geneigte Dachfläche und gilt als moderne Variante der Dachformen. Vielfach wurden Pultdächer für Nebengebäude, einfache Bauten, Produktions- oder Lagerstätten verwendet. Zunehmend werden aus zusammengesetzten Pultdächern interessante Dachlandschaften gebildet. Versetzte beziehungsweise Doppelpultdächer sind immer häufiger auf Häusern zu sehen, die designorientiert geplant wurden. Sie lassen viel Spielraum für individuelle Lösungen, zum Beispiel bei zwei versetzten Wohnebenen innerhalb des Hauses. Die Dachfläche von Pultdächern liegt meist zur Wetterseite hin, um Wind, Regen und Schnee abzuschirmen. An der Sonnenseite lässt diese Dachform Raum für große Lichtflächen und solartechnische Anlagen.

Zeltdach

Das Zeltdach ist eine relativ seltene Dachform, da es praktisch nur auf einem quadratischen oder annähernd quadratischen Grundriss errichtet werden kann. Bei dieser Dachform ist die Symmetrie nach allen Seiten das beherrschende Element: klare und bestimmende Formen und Linien, die in einem Firstpunkt enden. Es besteht aus mindestens drei gegeneinander geneigten Dachflächen, die in einem Firstpunkt zusammenlaufen. Neben der optisch ansprechenden Form für das Gesamtbild des Hauses, besticht die Dachform auch mit Vorteilen für den Innenraum: in jeder Etage können Fenster eingebaut werden und sorgen für Licht in jedem Zimmer mit angenehmen Raumklima.

Walmdach

Das Walmdach gehört zu den ältesten Dachformen. Es unterstreicht die Schutzfunktionen des Daches und gibt dem Haus ein repräsentatives Aussehen. Mit Gauben können die Akzente des Walmdaches unterstrichen werden. Als Walmdach bezeichnet man eine Dachform, die an allen vier Seiten des Hauses eine Dachfläche aufweist. Walmdächer sind daher größtenteils in Regionen zu finden, in denen ein erhöhter Schutzbedarf vor Wind und Wetter gefragt ist.

Krüppelwalmdach

Auch das Krüppelwalmdach hat eine lange historische Tradition und gilt als eine Variante des Walmdaches. Das Krüppelwalmdach bietet eine interessante, eigenständige Optik. Diese Dachform wird gern dort gewählt, wo Giebel vor rauer Witterung geschützt werden müssen. Durch die Fenster am Giebel oder durch zusätzliche Gauben ist eine gute Belichtung im Obergeschoss gewährleistet. Durch diese besondere Dachform entstehen im Inneren großzügige und helle Räume. In der unteren und deutlich steileren Hälfte des Daches können Dach- oder Gaubenfenster eingelassen werden. Sie sichern die größtmögliche Ausnutzung der Dachfläche.

Mansardendach

Diese Dachform ermöglicht es, ein Vollgeschoss unter einem Mansarddach auszubauen. Ursprünglich stammt das Mansarddach aus der Barockzeit und verleiht Gebäuden ein edles Aussehen. Dabei handelt es sich um ein zweigeteiltes Satteldach, das unterschiedliche Neigungen aufweist. Auch hier entstehen im Inneren großzügige und helle Räume. Wie beim Krüppelwalmdach können in der unteren Hälfte des Daches Dach- oder Gaubenfenster eingelassen werden.

Flachdach

Ein Flachdach besitzt keine beziehungsweise nur eine geringe Dachneigung. In der Definition unterscheiden sich die Bundesländer geringfügig voneinander. Flachdächer müssen abgedichtet werden, da sich Wasser auf dem Dach ansammeln kann. Sie werden in der Regel mit Bitumenbahnen, Kunststoffbahnen oder Flüssigabdichtungen abgedichtet. Flachdächer haben viele Vorzüge, da die Dachfläche vielfältig genutzt werden kann: als Terrasse, Garten, Parkdeck oder auch zur Belichtung der innen liegenden Räume. Alternativ kommt bisweilen auch eine Dachdeckung aus Metall zum Einsatz.

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