Finanzielle Hilfen für Unternehmen

Update: 29.03.2021

Neue Informationen zur aktuellen Landesverordnung

Die neue Regelung gilt vom 29.03. bis 11.04.2021.

  • Verlängerung des Lockdowns bis zum 11. April
  • Treffen des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt sind weiter möglich. Die Personenzahl bleibt dabei auf maximal fünf Personen begrenzt. Paare mit getrennten Wohnsitzen gelten als ein Haushalt. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
  • FFP2-Masken im ÖPNV
  • Hygienekonzepte konsequent umsetzen
  • Öffnung von Schulen und Kitas ist Ländersache
  • Überall dort, wo möglich Home-Office, befristet bis zum 30. April 2021

Neue Landesverordnung (Stand: 29.03.21) hier

Jeden Mittwoch prüft die Landesregierung, inwieweit die bestehenden regionalen Corona-Regelungen für die darauf folgende Woche angepasst werden müssen. In welchen Kreisen oder kreisfreien Städten die bestehenden Regelungen gelockert oder verschärft werden, ist abhängig von den jeweiligen Inzidenzwerten. Eine Übersicht, welche Regelungen in den einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten gelten, finden Sie hier.


Friseurbetriebe dürfen ab 01. März wieder öffnen

Friseurbetriebe können unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie unter Nutzung medizinischer Masken den Betrieb ab 1. März 2021 wieder aufnehmen. Vor dem Hintergrund der Bedeutung von Friseuren für die Körperhygiene und der jetzt bereits seit längerem bestehenden Schließung erscheint es erforderlich, die Inanspruchnahme zu ermöglichen, da erhebliche Teile der Bevölkerung, insbesondere ältere Menschen, auf diese angewiesen sind

Bitte beachten Sie:
Ergänzende Maßnahmen bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz

BGW-Info:
Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk


Handwerksleistungen ohne Körperkontakt sind weiterhin erlaubt

Nach der neuen Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 14. Dezember 2020, sind Dienstleistungen mit Körperkontakt unzulässig, soweit sie nicht medizinisch notwendig sind. Die Erbringung von Dienstleistungen ohne Körperkontakt (wie z.B. eines Dachdeckers oder Installateurs), ist im Umkehrschluss und nach der Begründung der Landesregierung zur neuen Verordnung zulässig. Dabei handele es sich um eher sachbezogene Leistungen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern unproblematisch einzuhalten ist. Eine Zuarbeit der Kunden ist bei solchen Leistungen nicht erforderlich. Die geltenden Hygiene- und Kontaktbestimmungen sind selbstverständlich einzuhalten. Insbesondere ist auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu achten.Handwerksbetriebe, die neben ihrer Handwerkstätigkeit auch einen Verkaufsbereich führen, dürfen ihre auch weiterhin Waren verkaufen, sofern der Verkauf nur eine ungeordnete Bedeutung gegenüber der Dienstleistungstätigkeit als solche hat.“Dies gilt z.B. für Fahrrad- oder Kfz-Werkstätten, Raumausstatter, Hörakustiker oder Optiker. Daneben besteht die Möglichkeit, telefonisch oder elektronisch bestellte Waren auszugeben. In diesem Fall darf der Verkaufsraum nur einzeln von den Kunden betreten werden. Die geltenden Hygienemaßnahmen sind zu beachten.

Weitere Informationen erhalten Sie hier


Verbesserungen und Ausweitungen der Überbrückungshilfen

Den von den zusätzlichen Schließungen ab dem 16. Dezember 2020 betroffenen Unternehmen können künftig Zuschüsse zu den Fixkosten gezahlt werden. Dazu wird die ausgeweitete und bis Ende Juni 2021 geltende Überbrückungshilfe III entsprechend angepasst und nochmals verbessert.

Weitere Informationen erhalten Sie hier und wie folgt:

Bundesfinanzminister

Bundesregierung

Zum Antrag folgen Sie bitte diesen Link


Aktuelle Informationen zu Corona:

Überbrückungshilfe II und zur Novemberhilfe sowie den aktuellen MPK-Beschluss

Ab sofort können Anträge für die so genannten Corona-Novemberhilfen gestellt werden.
Zunächst werden auch nur Abschläge gewährt. Nach den Aussagen von Wirtschaftsminister
Dr. Bernd Buchholz sei es umso wichtiger, dass die betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmer
ihre Anträge rasch stellen. Das Land stellt hierfür 130 zusätzliche Kräfte ein.

Nach Mitteilung des Bundes können Soloselbständige einen Antrag bis zu einer Höhe von 5.000 Euro
selbst über die Plattform stellen.

Für die Authentifizierung ist ein ELSTER-Zertifikat zwingend erforderlich.

Die bewilligte Summe wird direkt an die Antragsstellenden ausgezahlt.

Andere Unternehmen stellen den Antrag über einen so genannten prüfenden Dritten, also über
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte. Der Bund hat hierfür Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50 Prozent der beantragten Novemberhilfe beschlossen, höchstens jedoch bis zu 10.000 Euro pro Antragsteller.

Nach den Aussagen von Wirtschaftsminister Bernd Buchholz habe der Bund hat zugesichert, dass die
Abschlagszahlungen einfach und unbürokratisch auf Grundlage des regulären Antrags auf
Geschäftsführungen derNovemberhilfe gewährt werden sollen. Ein separater Antrag auf Abschlagszahlung sei nicht notwendig.

Die Antragstellung erfolgt voll elektronisch über die Plattform
www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Info-Hotline 0431 – 550 73 34 12
Email: ueberbrueckungshilfe(at)wimi.landsh.de


Link Überbrückungshilfe II
Hier auch nochmal der Link für die Überbrückungshilfe I

Nachdem seit Ende Oktober Anträge gestellt werden konnten, so werden nach dem abgeschlossenen EU-Notifizierungsverfahren seit dieser Woche die Gelder ausgezahlt.

Folgende Unterlagen zum Download

Rundschreiben Handwerk SH


Arbeitsschutz

Aktualisierung der SARS-CoV-2 Handlungsempfehlung für Bildungsstätten

Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) hat die Handlungsempfehlungen im Zusammenhang mit Hygiene- und Abstandsregeln für Bildungsstätten aktualisiert.

Mehr lesen Sie hier


Überbrückungshilfe für Unternehmen wird bis zum Jahresende verlängert und ausgeweitet

Corona-bedingte Auflagen und Schließungen haben in vielen Branchen zu Umsatzeinbußen geführt. Hier setzt die Überbrückungshilfe an. Sie ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm für den Mittelstand mit einem Gesamtvolumen von 24,6 Milliarden Euro.

Nun startete die Phase 2 der Überbrückungshilfe. Diese umfasst die Monate September bis Dezember 2020. Die Überbrückungshilfe II erfasst alle klein- und mittelständischen Betriebe, unabhängig von der Betriebsgröße oder der Anzahl der Mitarbeiter. Die Überbrückungshilfe kann allerdings nur digital durch einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Rechtsanwälte) beantragt werden. Eine direkte Antragsstellung durch das Unternehmen selbst ist nicht möglich. Anträge können voraussichtlich ab Mitte Oktober gestellt werden.

Die Voraussetzungen der Überbrückungshilfe II sowie die Zuschusshöhe finden Sie hier

Mehr lesen hier


Kurzarbeit beantragen

Kleine Fehler große Wirkung

Mehr lesen Sie hier


Merkblatt KUG

Wissen was wichtig ist

Das Merkblatt finden Sie hier


Bezug von KuG bis Ende 2021 verlängert

Mehr lesen Sie hier: Teil 1 und Teil 2


Liquiditätshilfen, Kreditvergabemöglichkeiten und zusätzliche KFW-Sonderprogramme

Über die Investitionsbank SH, der Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stehen weitere Liquiditätshilfen und Sonderprogramme zur Verfügung.

Investitionsbank Schleswig-Holstein

Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein

KfW

Alle betroffenen Betriebe sollten sich zunächst an ihre Hausbank wenden (soweit vorhanden)


Beratung für Unternehmen

Die Förderlotsen der IB.SH beraten Sie unentgeltlich zu passenden Unterstützungsmöglichkeiten. Diese werden fortlaufend auf der Webseite der IB.SH aktualisiert. Bei Bedarf kontaktieren Sie die Förderlotsen bitte per Mail: foerderlotse(at)ib-sh.de


Bitte bleiben Sie gesund.

Ihr Team der Kreishandwerkerschaft Mittelholstein