Finanzielle Hilfen

Corona-Informationen zu den finanziellen Hilfen

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne.


Corona-Soforthilfe

Rückmeldungsfrist verlängert

Alle Betriebe, die Corona-Soforthilfe beantragt und erhalten haben wurden durch den Zuwendungsbescheid verpflichtet, alle zusätzlich hinzutretendenden und nicht berücksichtigten Hilfe und/oder Einnahmen, die subventionserheblich sind, der IB.SH mitzuteilen (Rückforderungsvorbehalt). Die Frist für die Rückmeldung bei einer möglichen Überkompensation wurde bis zum 31. Dezember 2021 verlängert.


Rückwirkende Freistellung vom Rundfunkbeitrag

Jetzt beantragen!

Betriebe, die von einer gesetzlichen oder behördlich angeordneten Schließung betroffen waren, können eine rückwirkende Freistellung von der Rundfunkbeitragspflicht beantragt. Antragsberechtigt sind Betriebe, die zusammengerechnet mindestens drei Monate (90 Tage) geschlossen bleiben mussten.

Nähere Informationen sowie den Antrag finden Sie hier


Digital Jetzt

Förderprogramm zur Digitalisierung des Mittelstandes bis Ende 2023

Die Coronapandemie und die damit einhergehenden Distanz - und Homeoffice Regelungen haben uns allen erneut vor Augen geführt, wie zentral das Thema Digitalisierung ist und dass es gerade in mittelständischen Unternehmen Nachholbedarf gibt.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat daher das Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ ins Leben gerufen. Hierdurch sollen Firmen dazu angeregt werden, mehr in Soft- und Hardware sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten im Umgang mit digitalen Technologien zu investieren.

Die folgende Auflistung soll Ihnen einen kurzen Überblick verschaffen:

  • antragsberechtigt sind mittelständische Unternehmen mit 3 bis 499 Beschäftigten
  • gefördert werden Digitalisierungsvorhaben, die mit neuen Funktionen bzw. Verbesserungen in Hinsicht auf die bestehende Ausgangssituation im Unternehmen verbunden sind: Eine erstmalige Grundausstattung ist dagegen nicht förderfähig.
  • die Förderung wird als Zuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss
  • die maximale Fördersumme beträgt 50.000,00 Euro pro Unternehmen
  • die Förderquote (in % der Investitionskosten) ist nach Unternehmensgröße gestaffelt:

Bis 50 Beschäftigte: bis zu 50%, bis 250 Beschäftigte: bis zu 45 %, bis 499 Beschäftigte: bis zu 40 %.

  • das Digitalisierungsvorhaben muss innerhalb von 12 Monaten nach der Förderbewilligung umgesetzt werden
  • die Verwendung der Fördermittel ist nachzuweisen

Nähere Informationen rund um die Förderung finden Sie hier

Den Antrag finden Sie hier


Härtefallhilfen

Jetzt bis zum 31. August beantragen

Die Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen, die infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind, im besonderen Einzelfall. Sie richten sich speziell an solche Unternehmen, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen wie zum Beispiel die Überbrückungshilfen, die Novemberhilfe und die Dezemberhilfe nicht greifen.

Ein Härtefall liegt vor, wenn

  • keine Antragsberechtigung in den anderen Corona-Hilfsprogrammen des Bundes, der Länder oder Kommunen besteht bzw. eine Ablehnung erfolgt ist,
  • die Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit aufgrund der Pandemie zum Zeitpunkt der Antragstellung oder innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nach Antragstellung eingetreten ist
  • und ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 % gegenüber dem Referenzmonat bzw. -zeitraum aus dem Jahre 2019 vorliegt

Der Förderzeitraum für die Härtefallhilfen umfasst die Monate November 2020 bis Juni 2021. Die Höhe der Förderung hängt unter anderem von der Belastung im Einzelfall ab. Möglich ist eine Förderung von bis zu 100.000,00 EUR.

Nähere Informationen finden Sie hier


Fördermittel für die Berufsausbildung

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Die erste Förderrichtlinie zum Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ wurde überarbeitet. Mit der 2. Änderung vom 26.03.2021 wurde das Förderprogramm verlängert und die Förderung ausgeweitet. Es können Fördermittel für die Ausbildungsjahre 2020/2021 und 2021/2022 beantragt werden. Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten bzw. mit bis zu 499 Beschäftigten ab dem Ausbildungsbeginn 01.06.2021.

  • Übersicht der Fördermittel

Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über die einzelnen Fördermittel:

1. Ausbildungsprämie
Förderung von Betrieben, die trotz pandemiebedingter Kurzarbeit und Umsatzrückgang eine zu den Vorjahren gleichbleibende Zahl von Ausbildungsplätzen vergeben

  • Einmaliger Zuschuss von 2.000,00 EUR bei Ausbildungsbeginn bis 31.05.2021
  • Einmaliger Zuschuss von 4.000,00 EUR bei Ausbildungsbeginn ab 01.06.2021

2. Ausbildungsprämie plus
Förderung von Betrieben, die trotz pandemiebedingter Kurzarbeit und Umsatzrückgang die Anzahl ihrer Ausbildungsplätze im Vergleich zu den Vorjahren erhöhen

  • Einmaliger Zuschuss von 3.000,00 EUR bei Ausbildungsbeginn bis 31.05.2021
  • Einmaliger Zuschuss von 6.000,00 EUR bei Ausbildungsbeginn ab 01.06.2021

3. Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeit

  • Unterstützung der Fortsetzung der Ausbildung im Betrieb trotz Kurzarbeit
  • Zuschuss von bis zu 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung
  • Die Förderung wird für jeden Monat gezahlt, in dem Ihr Betrieb einen Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent angezeigt hat

4. Lockdown-II-Sonderzuschuss
Für Ausbildungsbetriebe mit bis zu 4 Mitarbeiter/innen, die ihre Geschäftstätigkeit einstellen mussten oder nur in geringem Umfang weiterführen können

  • Einmaliger Zuschuss von 1.000,00 EUR, wenn die Ausbildung an mindestens 30 Arbeitstagen fortgesetzt wurde

Spätestens zu beantragen bis 31.07.2021

5. Übernahmeprämie
Für Ausbildungsbetriebe, die Auszubildende aufnehmen, welche in ihrem ursprünglichen Betrieb die Ausbildung pandemiebedingt nicht fortführen konnten

  • Einmaliger Zuschuss von 6.000,00 EUR

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Fördermitteln finden Sie hier 

Antrag

Der Antrag ist bei der für Ihren Betrieb zuständigen Agentur für Arbeit bis spätestens 3 Monate nachdem die Probezeit des begründeten Ausbildungsverhältnisses erfolgreich abgeschlossen wurde zu stellen

Dem Antrag ist eine Bescheinigung der Handwerkskammer sowie ggf. der Ausbildungsvertrag beizulegen

Alle Informationen rund um die Antragstellung finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit 

Die Zweite Änderung der Ersten Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ finden Sie hier 


Kurzarbeit

Antragstellung: Kleine Fehler große Wirkung.
Mehr erfahren hier

Merkblatt: Wissen, was wichtig ist.
Mehr erfahren hier

Bezug von KuG bis Ende 2021 verlängert!
Mehr erfahren: Teil 1 und Teil 2


Liquiditätshilfen, Kreditvergabemöglichkeiten und zusätzliche KFW-Sonderprogramme

Über die Investitionsbank SH, der Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stehen weitere Liquiditätshilfen und Sonderprogramme zur Verfügung.

Investitionsbank Schleswig-Holstein

Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein

KfW

Alle betroffenen Betriebe sollten sich zunächst an ihre Hausbank wenden (soweit vorhanden)


Beratung für Unternehmen

Die Förderlotsen der IB.SH beraten Sie unentgeltlich zu passenden Unterstützungsmöglichkeiten. Diese werden fortlaufend auf der Webseite der IB.SH aktualisiert. Bei Bedarf kontaktieren Sie die Förderlotsen bitte per Mail:
foerderlotse(at)ib-sh.de