Finanzielle Hilfen

Corona-Informationen zu den finanziellen Hilfen

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne.


Fördermittel für die Berufsausbildung

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Die erste Förderrichtlinie zum Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ wurde überarbeitet. Mit der 2. Änderung vom 26.03.2021 wurde das Förderprogramm verlängert und die Förderung ausgeweitet. Es können Fördermittel für die Ausbildungsjahre 2020/2021 und 2021/2022 beantragt werden. Das Förderprogramm richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten bzw. mit bis zu 499 Beschäftigten ab dem Ausbildungsbeginn 01.06.2021.

  • Übersicht der Fördermittel

Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über die einzelnen Fördermittel:

1. Ausbildungsprämie
Förderung von Betrieben, die trotz pandemiebedingter Kurzarbeit und Umsatzrückgang eine zu den Vorjahren gleichbleibende Zahl von Ausbildungsplätzen vergeben

  • Einmaliger Zuschuss von 2.000,00 EUR bei Ausbildungsbeginn bis 31.05.2021
  • Einmaliger Zuschuss von 4.000,00 EUR bei Ausbildungsbeginn ab 01.06.2021

2. Ausbildungsprämie plus
Förderung von Betrieben, die trotz pandemiebedingter Kurzarbeit und Umsatzrückgang die Anzahl ihrer Ausbildungsplätze im Vergleich zu den Vorjahren erhöhen

  • Einmaliger Zuschuss von 3.000,00 EUR bei Ausbildungsbeginn bis 31.05.2021
  • Einmaliger Zuschuss von 6.000,00 EUR bei Ausbildungsbeginn ab 01.06.2021

3. Zuschuss zur Vermeidung von Kurzarbeit

  • Unterstützung der Fortsetzung der Ausbildung im Betrieb trotz Kurzarbeit
  • Zuschuss von bis zu 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung
  • Die Förderung wird für jeden Monat gezahlt, in dem Ihr Betrieb einen Arbeitsausfall von mindestens 50 Prozent angezeigt hat

4. Lockdown-II-Sonderzuschuss
Für Ausbildungsbetriebe mit bis zu 4 Mitarbeiter/innen, die ihre Geschäftstätigkeit einstellen mussten oder nur in geringem Umfang weiterführen können

  • Einmaliger Zuschuss von 1.000,00 EUR, wenn die Ausbildung an mindestens 30 Arbeitstagen fortgesetzt wurde

Spätestens zu beantragen bis 31.07.2021

5. Übernahmeprämie
Für Ausbildungsbetriebe, die Auszubildende aufnehmen, welche in ihrem ursprünglichen Betrieb die Ausbildung pandemiebedingt nicht fortführen konnten

  • Einmaliger Zuschuss von 6.000,00 EUR

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Fördermitteln finden Sie hier 

Antrag

Der Antrag ist bei der für Ihren Betrieb zuständigen Agentur für Arbeit bis spätestens 3 Monate nachdem die Probezeit des begründeten Ausbildungsverhältnisses erfolgreich abgeschlossen wurde zu stellen

Dem Antrag ist eine Bescheinigung der Handwerkskammer sowie ggf. der Ausbildungsvertrag beizulegen

Alle Informationen rund um die Antragstellung finden Sie auf der Website der Bundesagentur für Arbeit 

Die Zweite Änderung der Ersten Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ finden Sie hier 


Achtung Fristablauf: November- und Dezemberhilfe/ Überbrückungshilfe II

Die Antragsfrist für Erstanträge betreffend die November- und Dezemberhilfe endet am 30. April 2021. Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.
Für die Überbrückungshilfe II endete die Antragsfrist am 31. März 2021. Änderungsanträge können bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden.


Überbrückungshilfe III: Verbesserungen und Ausweitungen

Den von den zusätzlichen Schließungen ab dem 16. Dezember 2020 betroffenen Unternehmen können künftig Zuschüsse zu den Fixkosten gezahlt werden. Die ausgeweitete und bis Ende Juni 2021 geltende Überbrückungshilfe III wurde angepasst und nochmals verbessert:

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen, die in einem Monat einen Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Sie können die Überbrückungshilfe III für den betreffenden Monat beantragen
  • Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021
  • Für Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent erleiden, wird die Fixkostenerstattung von 90 auf 100 Prozent erhöht
  • Alle Unternehmen, die in mindestens drei Monaten seit November 2020 einen Umsatzeinbruch von jeweils mehr als 50 Prozent erlitten haben, erhalten einen Eigenkapitalzuschuss. Der Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt.
  • Zusätzlich zu den Umbaukosten für Hygienemaßnahmen werden Investitionen in Digitalisierung bei den Fixkosten berücksichtigt. Für beide Bereiche werden nunmehr auch Kosten berücksichtigt, die außerhalb des Förderzeitraums im Zeitraum März 2020 bis Juni 2021 angefallen sind.
  • Die Überbrückungshilfe III kann bis 31. August 2021 beantragt werden.
     

Weitere Informationen:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Bundesministerium der Finanzen
Bundesregierung

Zum Antrag


Überbrückungshilfe II und zur Novemberhilfe sowie den aktuellen MPK-Beschluss

Ab sofort können Anträge für die so genannten Corona-Novemberhilfen gestellt werden.
Zunächst werden auch nur Abschläge gewährt. Nach den Aussagen von Wirtschaftsminister
Dr. Bernd Buchholz sei es umso wichtiger, dass die betroffenen Unternehmerinnen und Unternehmer
ihre Anträge rasch stellen. Das Land stellt hierfür 130 zusätzliche Kräfte ein.

Nach Mitteilung des Bundes können Soloselbständige einen Antrag bis zu einer Höhe von 5.000 Euro
selbst über die Plattform stellen.

Für die Authentifizierung ist ein ELSTER-Zertifikat zwingend erforderlich.

Die bewilligte Summe wird direkt an die Antragsstellenden ausgezahlt.

Andere Unternehmen stellen den Antrag über einen so genannten prüfenden Dritten, also über
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder Rechtsanwälte. Der Bund hat hierfür Abschlagszahlungen in Höhe von bis zu 50 Prozent der beantragten Novemberhilfe beschlossen, höchstens jedoch bis zu 10.000 Euro pro Antragsteller.

Nach den Aussagen von Wirtschaftsminister Bernd Buchholz habe der Bund hat zugesichert, dass die
Abschlagszahlungen einfach und unbürokratisch auf Grundlage des regulären Antrags auf
Geschäftsführungen derNovemberhilfe gewährt werden sollen. Ein separater Antrag auf Abschlagszahlung sei nicht notwendig.

Die Antragstellung erfolgt voll elektronisch über die Plattform
www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Info-Hotline: 0431 – 550 73 34 12
Email: ueberbrueckungshilfe(at)wimi.landsh.de
Hier der Link für die Überbrückungshilfen

Nachdem seit Ende Oktober Anträge gestellt werden konnten, so werden nach dem abgeschlossenen EU-Notifizierungsverfahren seit dieser Woche die Gelder ausgezahlt.

Download:
Rundschreiben Handwerk SH


Überbrückungshilfe für Unternehmen wird bis zum Jahresende verlängert und ausgeweitet

Corona-bedingte Auflagen und Schließungen haben in vielen Branchen zu Umsatzeinbußen geführt. Hier setzt die Überbrückungshilfe an. Sie ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm für den Mittelstand mit einem Gesamtvolumen von 24,6 Milliarden Euro.

Nun startete die Phase 2 der Überbrückungshilfe. Diese umfasst die Monate September bis Dezember 2020. Die Überbrückungshilfe II erfasst alle klein- und mittelständischen Betriebe, unabhängig von der Betriebsgröße oder der Anzahl der Mitarbeiter. Die Überbrückungshilfe kann allerdings nur digital durch einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer, Rechtsanwälte) beantragt werden. Eine direkte Antragsstellung durch das Unternehmen selbst ist nicht möglich. Anträge können voraussichtlich ab Mitte Oktober gestellt werden.

Die Voraussetzungen der Überbrückungshilfe II sowie die Zuschusshöhe finden Sie hier

Mehr lesen hier


Kurzarbeit

Antragstellung: Kleine Fehler große Wirkung.
Mehr erfahren hier

Merkblatt: Wissen, was wichtig ist.
Mehr erfahren hier

Bezug von KuG bis Ende 2021 verlängert!
Mehr erfahren: Teil 1 und Teil 2


Liquiditätshilfen, Kreditvergabemöglichkeiten und zusätzliche KFW-Sonderprogramme

Über die Investitionsbank SH, der Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stehen weitere Liquiditätshilfen und Sonderprogramme zur Verfügung.

Investitionsbank Schleswig-Holstein

Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein

KfW

Alle betroffenen Betriebe sollten sich zunächst an ihre Hausbank wenden (soweit vorhanden)


Beratung für Unternehmen

Die Förderlotsen der IB.SH beraten Sie unentgeltlich zu passenden Unterstützungsmöglichkeiten. Diese werden fortlaufend auf der Webseite der IB.SH aktualisiert. Bei Bedarf kontaktieren Sie die Förderlotsen bitte per Mail:
foerderlotse(at)ib-sh.de